Willkommen bei DIE LINKE. Ratsfraktion Bielefeld
21. Oktober 2014

Textilindustrie: Arbeitsbedingungen verbessern

Zur Schließung des Produktionsstandortes Windsor Bielefeld der Holy Fashion Group

Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der LINKEN, bedauert die weitere Produktionsverlagerung von Windsor in die Schweiz.

Barbara-Schmidt-grDer Personalabbau, der bei dieser traditionsreichen Firma in den letzten Jahren stattgefunden hat, zeigt aber auch, dass es nur der vorläufige Abschluss einer langen Entwicklung ist.

Aktuell wird darüber berichtet, dass Verhandlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Indien und Bangladesch gescheitert sind. Die deutschen Unternehmen, die dort unter katastrophalen Arbeitsbedingungen produzieren lassen, erklären sich für nicht verantwortlich. Sie setzen darauf, dass billig auch weiter Trumpf ist, selbst wenn es Leben und Gesundheit der Menschen kostet, die dort arbeiten. Wir sehen einen engen Zusammenhang zwischen dieser Haltung und dem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in der Bielefelder Textilindustrie.

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29. September 2014

Kommune darf auf den Kosten der Inklusion nicht sitzenbleiben!

BSchmidt„Wenn das Land an die Stadt Bielefeld knapp 610.000 Euro für die Umsetzung der schulischen Inklusion zahlt, wird das voraussichtlich nicht die Kosten der Stadt decken", kritisiert Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat und Mitglied im Vorstand des Städtetages NRW.
Mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz wurde ab Schuljahr 2014/15 ein Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen eingeführt, ohne dass für die nötigen Rahmenbedingungen gesorgt ist.

 

Nach langen und zähen Verhandlungen und nur mit dem Druck einer Verfassungsbeschwerde gelang es den kommunalen Spitzenverbänden, einen finanziellen Ausgleich für Belastungen aus diesem Gesetz durchzusetzen. Die Mehrheitsparteien SPD und Grüne im Landtag und die Landesregierung hatten geplant, die Kommunen in NRW auf den Kosten aus der Umsetzung der Inklusion sitzen zu lassen.

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24. September 2014

Bielefeld braucht mehr Mietwohnungen – der Abzug Britten 2019 bietet dafür große Chancen

Bernd-Vollmer-grTrotz aller Prognosen, Bielefeld ist in den letzten Jahren gewachsen. Es ist damit zu rechnen, dass dieser Trend „Zurück in die Stadt" – in Verbindung mit dem Ausbau der Universität – sich fortsetzt. Zwar sind auch in den letzten Jahren zahlreiche Wohnungen neu gebaut worden, aber im unteren Mietpreissegment ist der Wohnraum bereits knapp geworden.

Folie: Bielefelder Wohnungsmarktbarometer 2014
Folie: Bestand öffentlich geförderter Mietwohnungen

Da kommt der Abzug der britischen Rheinarmee aus Bielefeld bis 2019 gerade recht. Wohnungen werden frei und zwei riesigen Areale lassen sich neu für den Wohnungsbau nutzen.

DIE LINKE hatte im Hauptausschuss um Auskunft gebeten, was an Fläche und Wohnraum zur zukünftigen Nutzung zur Verfügung stehen wird. Nach Aussage der Verwaltung geht es um 62,75 ha Fläche und 468 Wohneinheiten. Dieses wollte DIE LINKE genauer wissen und hat die Flächen auf einer großen Tafel zusammengefasst.

Folien: Gebäude und Flächen der britischen Rheinarmee

Das Ergebnis brachte zum Teil Überraschendes:

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23. September 2014

Wichtige soziale Leistungen der Stadt erhalten!

Barbara-Schmidt-grStellungnahme zur SPD Entscheidung über Mehrheitsfindung im Rat und die Ankündigung der BfB zu ihren Haushaltsvorstellungen

„DIE LINKE begrüßt die Absage der SPD an eine Große Koalition mit der CDU und wird bei vernünftigen Vorschlägen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit sein. Ein Kürzen ohne Tabus, wie es die Bürgergemeinschaft für Bielefeld fordert, wird es mit der LINKEN auf keinen Fall geben. Die Stadt ist keineswegs nur ein Kostenfaktor, sondern hat soziale Aufgaben zu erfüllen und eine öffentliche Infrastruktur für alle zur Verfügung zu stellen.
Die BfB entpuppt sich mit ihren Privatisierungsforderungen als verlängerter Arm der Wirtschaftsverbände. Privatisierungen auf Kosten der Beschäftigten und der BürgerInnen wird es mit der LINKEN nicht geben." so Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN.

Bürgerbeteiligung und Transparenz, die bisher beim städtischen Haushalt zu kurz kommen, sind für DIE LINKE sehr wichtig. Die Diskussion darf sich aber nicht nur auf die kommunale Ebene beschränken. Denn eine Sanierung des kommunalen Haushaltes wird es ohne ausreichende Finanzierung der Kommunen durch Land und Bund nur mit dramatischen Streichungen von öffentlichen Leistungen geben.

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23. September 2014

Geplantes Hotel auf dem Neumarkt

DIE LINKE kritisiert Baudezernent Moss

Peter-Ridder-Wilkens-gr

 

In der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte hatte der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Peter Ridder-Wilkens, Baudezernent Moos gefragt, ob nicht auch die Zufahrt für den Anlieferverkehr von der Kavalleriestraße für die Gäste zum geplanten Hotel auf dem Neumarkt möglich sei?


Daraufhin antwortete Herr Moss, dass der Betreiber des Hotels die Zufahrt über die Paulusstraße wünsche. „Das letzte Wort sei in dieser Frage aber noch nicht gesprochen."


In der Ratssitzung am 18. September stellte Ratsmitglied Peter Ridder-Wilkens (DIE LINKE) die Frage, welche Kriterien dazu geführt hätten, dass die Zufahrt über die Paulusstraße erfolge und ob das Verkehrsamt in diese Planungen eingeschaltet wurde. Auf diese Fragen bekam er keine Antworten.

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22. September 2014

DIE LINKE lehnt eine Reduzierung der Dezernate ab

Peter-Ridder-Wilkens-gr
Im Bereich des Sozialdezernats werden Beträge im dreistelligen Millionenbereich umgesetzt und verwaltet.
Dieses Dezernat kann man keinem anderen Dezernat unterordnen oder der Umweltdezernentin zuordnen, wie dies Herr Delius von der BfB gefordert hatte.


Herr Kähler hat zumindest versucht, hier und da unter den finanzpolitischen Rahmenbedingungen eine intelligente Sozialpolitik zu machen. Das heißt Investitionen in den Bereichen der Prävention, der ambulanten Hilfe und der Vorsorge. Und damit Kostenabbau in den kostenintensiven stationären Hilfen. Dieser eingeschlagene Weg war richtig.

„Was Herr Delius forderte, ist populistisch und inhaltlich falsch", so Peter Ridder-Wilkens, Ratsmitglied der LINKEN.

DIE LINKE ist der Meinung, dass das Sozialdezernat eher mehr finanzielle Mittel und Expertise braucht, da die Aufgaben in diesem Bereich zunehmen und komplexer werden.
DIE LINKE lehnt eine andere Dezernatsverteilung ab.

 
19. September 2014

Bündnis für ein Sozialticket übergibt Protestkarten

2.500 Protestkarten gegen Preiserhöhung beim Sozialticket

Sozilticket-KartenuebergabeVor der Ratssitzung am 18. September hat das Bündnis für ein Sozialticket dem Oberbürgermeister Pit Clausen 2.500 Protestkarten übergeben.

Auf den Protestkarten wird der Oberbürgermeister aufgefordert, die unsoziale Preiserhöhung von 8 Euro beim Sozialticket zurückzunehmen. Das Bündnis fordert, dass die Mehreinnahmen durch das Sozialticket von moBiel genutzt werden sollen, um den Preis zu senken.

Der Oberbürgermeister vertrat bei der Übergabe überraschend die Meinung, dass diese Mehreinnahmen nicht preissenkend verwendet werden dürfen.

Das ist ein herber Rückschritt: Bisher waren sich das Bielefelder Bündnis, die Politik und Verwaltung / moBiel einig, dass Mehreinnahmen zur Preissenkung genutzt werden sollen.

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19. September 2014

Übergangsheim für ausländische Flüchtlinge "Teichsheide 12 a - 16 a"

Dr.Dirk-Schmitz-grDer Rat der Stadt Bielefeld hat am 18.09.2014 beschlossen, dass das Übergangsheim für ausländische Flüchtlinge "Teichsheide" weiter betrieben wird (Beschlussvorlage): Aber nunächst nur bis zum 31. Mai 2015.

Da ein Übergangsheim sich nicht sinnvoll betreiben lässt, wenn ständig die Aufgabe des Standortes droht, hatte DIE LINKE einen Änderungsantrag zum unbefristeten Weiterbetrieb eingereicht. Aufgrund der vielen Krisengebiete ist längerfristig mit einem erhöhten Bedarf an Flüchtlingsunterkünften zu rechnen. Trotzdem wurde der Änderungsantrag der LINKEN leider von den anderen Fraktionen abgelehnt.

Hier: Rede von Dr. Dirk Schmitz zum Änderungsantrag der LINKEN

 

 
15. September 2014

DIE LINKE spricht sich gegen die Errichtung des „Untersees“ aus

Inge-Bernert-gr
Die Vertreter der Linken Inge Bernert und Hartwig Hawerkamp (BZV Schildesche) und Bernd Schatschneider (Ratsmitglied und BZV Heepen) fordern, dass die Johannisbachaue unter Naturschutz gestellt und auf die Errichtung des „Untersees" verzichtet wird.



Wir halten den „Untersee" aus folgenden Gründen für unsinnig und überflüssig:

  • Der Untersee soll in erster Linie als Prestigeobjekt betrachtet und unter Freizeitgesichtspunkten (Bootshafen, Badestrand, Seeterrasse, Fähre, Seilbahn (!) etc.) betrieben werden mit dem erklärten Ziel, Menschen nach Bielefeld zu locken. Wir als Linke befürchten, dass dadurch das ökologische Gleichgewicht der Johannisbachaue und Umgebung nachhaltig geschädigt würde. Es haben sich selten gewordene Tiere (Rebhuhn, Kiebitz, Braunkelchen etc.), Insekten und Pflanzen dort wieder angesiedelt und breiten sich aus. Insgesamt bietet dieser Bereich mehr als 200 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Das „Heckrinder-Konzept" als Bestandteil extensiver Nutzung ist aufgegangen. Auch durch die aktuelle, verkleinerte Version des Vereins „Ein See für Bielefeld" wird es zu einem nachhaltigen Eingriff in die Ökologie der Johannisbachaue kommen.

  • Der See zieht eine entsprechende Freizeitinfrastruktur nach sich, die aufkommende Bautätigkeit belastet zwangsläufig das umliegende Gebiet, wie die Schildescher und Braker Anwohner durch die Errichtung der Bodendeponie noch in lebhafter Erinnerung haben werden. In einem durch die Herforder Straße, Talbrückenstrasse, Engersche Straße und Eisenbahnlinie sowieso schon eingeengten Gebiet würde das Verkehrsaufkommen zunehmen.
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18. August 2014

Linke fordert schnelle Lösung beim Parkplatzmangel an der Gutenbergschule

Peter-Ridder-Wilkens-grEs geht wieder los. Die Sommerferien sind vorbei. Die Parkplätze um die Gutenbergschule sind knapp seit dem Einzug des Abendgymnasiums. (Wir berichteten darüber).
Auf Initiative der Linken wurde das Thema in der Bezirksvertretung Mitte behandelt. Die BZV-Mitte fasste den Beschluss möglichst schnell eine Entlastung des Parkplatzmangels durch die Nutzung des Pausenhofs als Parkplatzfläche zu prüfen.
Im Februar 2014 wurde dem Bauamt ein Bauantrag vorgelegt, um die Genehmigung eines Parkplatzes an dieser Stelle zu prüfen. Vor einer Entscheidung müssen noch diverse Gutachten zum Brand- und Blendschutz eingeholt werden.


Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender der Linken, fordert eine schnelle Lösung: „Es ist jetzt schon fast ein Jahr vergangen und es ist nichts passiert.

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