24. Mai 2013
DIE LINKE für Sanierung des Freibades Gadderbaum mit städtischen Mitteln

r01 barbara schmidt 2Oberbürgermeister argumentiert mit falschen Angaben

„Das Freibad Gadderbaum kann und muss mit finanzieller Unterstützung der städtischen Bädergesellschaft BBF saniert werden", betont Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Stadtrat. „Das Defizit der BBF von 10 Millionen Euro wird vor allem durch das teure Spaßbad Ishara verursacht, das sich zu einem finanziellen Fass ohne Boden entwickelt hat. Ein Abriss des Gadderbaumer Freibades würde hingegen würde das Defizit nur um 139.000 Euro, also gut 1 Prozent verringern. Dafür ist das Gadderbaumer Freibad aber ein einzigartiges Angebot für Menschen mit Behinderungen, von denen in dem Stadtteil besonders viele leben. Auch aus diesem Grunde ist die Sanierung sozial geboten."

DIE LINKE weist auch darauf hin, dass das Argument des Oberbürgermeisters, keine Großstadt in Deutschland habe so viele Freibäder wie Bielefeld, falsch ist. Zumindest Dresden hat 11 Freibäder. Im Vergleich mit anderen Städten hat Bielefeld aber sehr viele Bäder, die von Fördervereinen betrieben werden. Von der Stadt voll finanziert werden hier nur drei Freibäder, während fünf Bäder wesentlich durch ehrenamtliches und finanzielles Engagement der Fördervereine getragen werden. Vergleicht man die Anzahl nur der städtischen Bäder dann ist Bielefeld als 8-größte Flächenstadt in Deutschland keinesfalls „überversorgt".

„Die Arbeit und das finanzielle Engagement der Fördervereine sparen der Stadt Bielefeld seit vielen Jahren viel Geld", betont Barbara Schmidt. „Jetzt ist es geboten, die Sanierung des Gadderbaumer Freibades auch durch öffentliche Mittel sicherzustellen."

Weitersagen

Termine

NOEVENTS

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Kontakt


DIE LINKE. Ratsfraktion Bielefeld
Niederwall 25
33602 Bielefeld

Telefon: 0521-515080
die.linke@bielefeld.de