05. Mai 2015
Verlängerung der Linie 1

Christian-Varchmin-grChristian Varchmin, Bezirksvertreter der LINKEN in Senne
zum "Nein zur Verlängerung der Linie 1"
(Artikel Westfalenblatt 1. Mai 2015)

Die CDU-Mitglieder in der Senne nebst der Partei des Grafen von Spiegel haben mit fadenscheinigen Begründungen den sinnvollen Ausbau der S-Bahnlinie 1 in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung Senne abgelehnt.

Die Fraktionsvorsitzende Carla Steinkröger etwa führt ein ums andere Mal mangelnde Geldmittel an, übersieht dabei allerdings, dass es zahlende Fahrgäste gibt, nicht nur Schwarzfahrer, die Investition sich dadurch langfristig amortisieren wird.
Aber „mangelnde Geldmittel" kommt bei den Bürgern immer gut an, muss die Stadt doch kräftig den Schuldenabbau vorantreiben. Verschwiegen wird, dass den Hauptteil der Kosten der Bund durch Förderungsmittel tragen würde.

Eine unsägliche Argumentation führt dann der Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Bielefeld" (BfB.) v. Spiegel an:
Die Bürger hätten bei der Ablehnung des Baus der Linie 5 per Bürgervotum gezeigt, dass sie keine Stadtbahnverlängerung wollen.
Herr v. Spiegel, aufwachen, es ging in dem Antrag um die Verlängerung der Linie 1 und hat überhaupt nichts mit der damals geplanten Verlängerung Richtung Heepen zu tun, die durch gezielte Stimmungsmache interessierter Kreise den Zorn der Bürger erweckte.


Herr v. Spiegel hatte in einer anderen Sitzung klar gemacht, dass er auf Elektrobusse mit Oberleitung setzt. Dann kamen weitere „Fakten" von ihm, etwa, dass manchmal in der vorhandenen Buslinie 135 nur 3 Fahrgäste säßen, die Senner Bürger überhaupt nichts von einer Verlängerung hätten.

Was Herr von Spiegel nebst CDU Mitgliedern oft genug von geladenen Fachleuten erklärt bekommen hatten, ist, dass der schienengebundene Nahverkehr eine weitaus bessere Kostendeckung zeitigt als der Betrieb von Gelenkbussen, zudem auch der Abbau von CO2 Ausstoß erklärtes politisches Ziel aller Parteien ist. Das wurde weder von der CDU noch von BfB erwähnt.

Aber wenn man für Fakten und langfristige Planungen kein Gespür hat, polemisiert man eben im Rampenlicht der anwesenden Presse.

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