15. September 2014
DIE LINKE spricht sich gegen die Errichtung des „Untersees“ aus

Inge-Bernert-gr
Die Vertreter der Linken Inge Bernert und Hartwig Hawerkamp (BZV Schildesche) und Bernd Schatschneider (Ratsmitglied und BZV Heepen) fordern, dass die Johannisbachaue unter Naturschutz gestellt und auf die Errichtung des „Untersees" verzichtet wird.



Wir halten den „Untersee" aus folgenden Gründen für unsinnig und überflüssig:

  • Der Untersee soll in erster Linie als Prestigeobjekt betrachtet und unter Freizeitgesichtspunkten (Bootshafen, Badestrand, Seeterrasse, Fähre, Seilbahn (!) etc.) betrieben werden mit dem erklärten Ziel, Menschen nach Bielefeld zu locken. Wir als Linke befürchten, dass dadurch das ökologische Gleichgewicht der Johannisbachaue und Umgebung nachhaltig geschädigt würde. Es haben sich selten gewordene Tiere (Rebhuhn, Kiebitz, Braunkelchen etc.), Insekten und Pflanzen dort wieder angesiedelt und breiten sich aus. Insgesamt bietet dieser Bereich mehr als 200 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Das „Heckrinder-Konzept" als Bestandteil extensiver Nutzung ist aufgegangen. Auch durch die aktuelle, verkleinerte Version des Vereins „Ein See für Bielefeld" wird es zu einem nachhaltigen Eingriff in die Ökologie der Johannisbachaue kommen.

  • Der See zieht eine entsprechende Freizeitinfrastruktur nach sich, die aufkommende Bautätigkeit belastet zwangsläufig das umliegende Gebiet, wie die Schildescher und Braker Anwohner durch die Errichtung der Bodendeponie noch in lebhafter Erinnerung haben werden. In einem durch die Herforder Straße, Talbrückenstrasse, Engersche Straße und Eisenbahnlinie sowieso schon eingeengten Gebiet würde das Verkehrsaufkommen zunehmen.
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03. März 2014
Erklärung zur Trassenführung Linie 5

DIE LINKE gegen Stadtbahnlinie durch den Langen Kampe

Für den Ausbau über Heeper Straße!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

Friedrich-Straetmanns-klWir, die Fraktion der LINKEN, haben uns am 16. Januar in der Bezirksvertretung Mitte gegen eine Trassenführung der Linie 5 über den Langen Kampe ausgesprochen. In der Beschlussvorlage ging es darum, im weiteren Verfahren auch die Strecke über den Langen Kampe neben der Linienführung Heeper Straße in der Prüfung zu belassen.

Obwohl die Experten von moBiel, Amt für Verkehr, Bauamt und Umweltamt in ihren Bewertungen unter den Gesichtspunkten: Fahr-gastbelange und Betrieb, Straßenverkehr, Stadtgestaltung, Stadtgrün und Anwohnerbelange, zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Linienführung über die Heeper Straße Vorteile hat bei Stadtgrün, der Stadtgestaltung und den Anwohnerbelangen.

 

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26. Februar 2014
Gastbeitrag der Initiative

Initiative fordert: Primus-Schule im Ostmannturmviertel

Mit dem Schulkompromiss haben die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen im Landtag NRW zugleich den Schulversuch Primus gestartet. Seit einem Jahr gibt es auch in Bielefeld eine Initiative, die sich für die Teilnahme an diesem Versuch einsetzt. Die neue Schule soll am Standort der Luther- und Josefschule im Ostmannturmviertel entstehen. Untersützt wird die Initiative von verschiedenen Gruppen und Organisationen. Dazu zählen unter anderem die Bielefelder Eltern für Integration, der Runde Tisch Ostmannturmviertel, der Nachbarschaftsrat, der Stadtelternrat und die Bielefelder Initiative Eine Schule für alle.

Die erste Primus-Schule in NRW ist im laufenden Schuljahr in Minden an den Start gegangen. Sie hat sich aus einer Grundschule und einer Gesamtschule heraus entwickelt. Wesentlichstes Kennzeichen der Primus-Schulen ist das gemeinsame Lernen von der 1.-10. Klasse ohne Schulwechsel. Dadurch entfällt der Selektionsprozess, der zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen regelmäßig stattfindet.

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12. Februar 2014
Kahlschlag an Flora

Sparen auf Kosten des Naturschutzes

Wieder einmal verunstaltet rigoros durchgeführter Kahlschlag die Flora in unserer Stadt. Der Umweltbetrieb orientiert sich erklärtermaßen bei der Umsetzung des Grünpflege-Plans ausschließlich an dem Spardiktat der Stadt.

 

 

Dr. Hartwig-Hawerkamp-klEins nach dem anderen sollen die Gehölze dem Boden gleich gemacht (und noch nicht mal" auf den Stock gesetzt") werden.

Solange die Vogelbrutsaison es noch nicht verbietet, zieht die Kolonne eilig zur nächsten grünen „Wildwuchs"-Station. Sieben Jahre sollen dort keine Kosten entstehen. Die Anwohner sind entsetzt über die kompromisslose Verunstaltung ihrer unmittelbaren Umgebung, Fauna und Flora werden wieder ein Stück ärmer.

 

Es mag ja sein, dass die Mitarbeiter geschult worden sind, aber angesichts des sichtbaren Resultates scheinen sie dem Auftrag zum völligen Rasierschnitt ohne Unterschied auf die Verschiedenheit der Gehölzarten Folge leisten zu müssen.

 

Wir dürfen nicht zulassen, dass der Bevölkerung über deren Köpfe hinweg im unmittelbaren Wohnbereich Licht- und Sichtschutzmöglichkeiten ohne Rücksprache einfach genommen werden und die Fauna verarmt.

 

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23. Oktober 2011
Kinder sind Opfer der Ampel-Sportpolitik !

 wk22_bernd schatschneider

Bernd Schatschneider, Bezirksvertreter in Heepen:
Der organisierte Sport muss eine bittere Pille aufgrund der chaotischen Politik der Ampelkoalition schlucken. Die Bielefelder Turngemeinde (BTG) zog ihren Antrag auf Zuschuss für eine Kindersporthalle zurück. Ein gemeinnütziger Verein braucht für ein Millionenprojekt Unterstützung und Verlässlichkeit sagt die BTG in ihrer Begründung gegenüber den Mitgliedern des Schul- und Sportausschusses. Die ist bei den Entscheidungsträgern der Rot-Grün-Gelben-Koalition nicht gegeben.

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