12. Februar 2014
Kahlschlag an Flora

Sparen auf Kosten des Naturschutzes

Wieder einmal verunstaltet rigoros durchgeführter Kahlschlag die Flora in unserer Stadt. Der Umweltbetrieb orientiert sich erklärtermaßen bei der Umsetzung des Grünpflege-Plans ausschließlich an dem Spardiktat der Stadt.

 

 

Dr. Hartwig-Hawerkamp-klEins nach dem anderen sollen die Gehölze dem Boden gleich gemacht (und noch nicht mal" auf den Stock gesetzt") werden.

Solange die Vogelbrutsaison es noch nicht verbietet, zieht die Kolonne eilig zur nächsten grünen „Wildwuchs"-Station. Sieben Jahre sollen dort keine Kosten entstehen. Die Anwohner sind entsetzt über die kompromisslose Verunstaltung ihrer unmittelbaren Umgebung, Fauna und Flora werden wieder ein Stück ärmer.

 

Es mag ja sein, dass die Mitarbeiter geschult worden sind, aber angesichts des sichtbaren Resultates scheinen sie dem Auftrag zum völligen Rasierschnitt ohne Unterschied auf die Verschiedenheit der Gehölzarten Folge leisten zu müssen.

 

Wir dürfen nicht zulassen, dass der Bevölkerung über deren Köpfe hinweg im unmittelbaren Wohnbereich Licht- und Sichtschutzmöglichkeiten ohne Rücksprache einfach genommen werden und die Fauna verarmt.

 

 

Ich schlage vor, dass das Umweltamt ähnlich wie bei geplanten Bauprojekten der zuständigen Bezirksvertretung ihre Grünpflege-Pläne vor deren Ausführung zur Abstimmung vorstellt, damit diese in die jeweiligen Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden können. Es gibt immer Alternativen außer der Fortsetzung dieses rücksichtslosen Vorgehens.

 

Dr. Hartwig Hawerkamp

 

Kandidat für die Bezirksvertretung Schildesche

 

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