13. Februar 2016
Der Wegfall der Intensivhorte wird Folgekosten produzieren

Kürzungen bei Kindern und Familien haben teure Folgen

Zu den geplanten Schließungen des Familienbüros und der Intensivhorte erklärt Frank Schwarzer, Mitglied im Jugendhilfeausschuss für DIE LINKE:

2013 01 16 frank schwarzer by m benni stiesch 1432 a"Auf ihrer Homepage schreibt die Stadt Bielefeld: Seit Ende Mai 2010 gibt es im neuen Rathaus das Familienbüro. Das verdeutlicht den Stellenwert der Familie in Bielefeld.
Im vorliegenden Haushaltsplanentwurf ist der Wegfall des Familienbüros ab 2019 vorgesehen. Was sagt das nun über den künftigen Stellenwert der Familien in Bielefeld aus?

Familien mit Fragen zur Kindererziehung oder Familien in Schwierigkeiten wird künftig ein wichtiger Ansprechpartner fehlen. Doch dabei soll es nicht bleiben.
Auch die 3 städtischen Intensivhorte sollen bereits 2018 aufgelöst werden.
Diese betreuen Kinder mit besonderen Problemen. Hierfür halten die Horte geschultes Personal vor.
Die offenen Ganztagsschulen sind bereits jetzt mit ihren Aufgaben ausgelastet und können ohne weiteres Fachpersonal nicht die spezialisierte Arbeit der Intensivhorte leisten.


Diese Einsparungen betreffen daher die Qualität der Kindererziehung und werden langfristig zu Problemen führen. Kinder mit Sprachschwierigkeiten, mit Verhaltensproblemen oder mit Lernschwächen brauchen rechtzeitig geeignete Unterstützung.

Wenn diese nicht gegeben ist, verfestigen sich die Probleme. Der Wegfall der Intensivhorte, wird also Folgekosten produzieren, die noch gar nicht absehbar sind.
Der Bürgermeister und der Kämmerer sollten ihren eigenen Parteifreunden in Berlin auf die Füße treten und eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen einfordern, anstatt sinnvolle Angebote für Familien und ihre Kinder zu zerschlagen.
Denn die finanzielle Misere der Kommunen ist auch Schäubles schwarzer Null geschuldet."

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