03. September 2012
Breipohls Hof: Wünsche der Anwohner ernst nehmen

r16 christian varchmin 02Anwohner aus dem Wohngebiet wurden in der Sitzung der Bezirksvertretung Senne vorstellig, nachdem im Juni ein Kind von einer Frau mit dem Auto angefahren wurde. Das Wohngebiet wird häufig, so die Anwohner, als Abkürzung für Besucher des nahegelegenen Nettomarktes genutzt, um von der Windelsbleicher Str. zur Friedrichsdorfer Str. zu gelangen.

Ein Kreisverkehr statt der Ampelanlage an der Windelsbleicher Straße kann aus Kostengründen nicht sofort umgesetzt werden, da die bestehende Ampelanlage erst abgeschrieben sein muss.

Herr Dr. Kulinna, ein engagierter Anwohner des Wohngebietes, bat zum wiederholten Mal um Maßnahmen, die die Durchfahrt von Nichtanliegern verhindert.

Ein Antrag der Linken sorgte in dieser Sitzung für zusätzlichen Druck, Christian Varchmin (Bild) wies bei Aufruf dieses Tagesordnungspunktes 5.1 nochmals auf die Notwendigkeit der Sperrung des Wohngebietes für den Durchgangsverkehr hin. Erst sei grundsätzlich zu klären und zu bekunden, dass diese Maßnahme von den Mitgliedern der Bezirksvertretung gewollt sei, so Varchmin, darauf warten die Anwohner nach dem Unfall. Dann erst könne man sich über Details unterhalten.

Vorzugsweise sollten als Sofortmaßnahme Schilder an den Eingangsbereichen „Anliegerverkehr frei" angebracht werden, so Christian Varchmin.

Dieser Vorschlag stieß bei Grünen und der FDP auf herbe Kritik. Es sei Kosmetik, so Rohde von den Grünen mit Verbotsschildern etwas verbessern zu wollen, ebenso äußerte sich Herr Bolte von der FDP. Dabei hatten beide Politiker zuvor der Anbringung der Schilder „Vorsicht Spielende Kinder" in der Arbeitsgruppe Verkehr zugestimmt.

So war Herr Rohde von den Grünen bei der Abstimmung der einzige, der mit Nein stimmte, sein Parteikollege Fiebig rang sich zusammen mit Herrn Bolte von der FDP zu einer Enthaltung durch, während die übrigen Vertreter der Bezirksvertretung dem Antrag von Herrn Varchmin zustimmten. Die Anwohner waren zufrieden mit dem Ergebnis, besser einen Versuch mit der Beschilderung starten als untätig zu bleiben

Hinweis: In der Berichtserstattung des Westfalenblattes vom 1. September 2012 wird DIE LINKE als Antragsstellerin im Gegensatz zu den anderen Parteien mit keinem Wort erwähnt.

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