11. November 2013
SPD, Grüne und FDP geben Übergangswohnheim für Flüchtlinge mit gut funktionierendem sozialen Netzwerk auf.

r02  dirk schmitz 02In der Ratssitzung am 7. November hat die Ampel-Koalition das Aus für das Übergangswohnheim für bis zu 121 Flüchtlingen in der Teichsheide beschlossen. In der Eisenbahnstraße in Brackwede wird ein größeres Übergangswohnheim (bis zu 183 Plätze) entsehen. Hierhin sollen auch die 51 Plätze vom Wohnheim am Stadtring in Brackwede verlagert werden. Die künftigen Unterkünfte in der Eisenbahnstraße sollen besser sein und für die Stadt billiger ...


Genau das bezweifelt Dr. Dirk Schmitz, von der Ratsfraktion DIE LINKE: „Die Wohnungen im Übergangswohnheim Teichsheide wurden vor wenigen Jahren schon einmal renoviert und sind gar nicht in einem schlechten Zustand. Vor allem gibt es im Umfeld ein über Jahre entstandenes gut funktionierendes soziales Netzwerk.

Dieses Netzwerk konnte Dank der guten Politik der letzten Jahre entstehen: Flüchtlinge sollten in Bielefeld dezentral untergebracht werden. Mit dem Beschluss von SPD, Grünen und FDP ändert sich jetzt diese Politik. Langfristig wird die Stadt mit dieser Politik auch nichts sparen."
Am Tag vor der Ratssitzung hatte die Ratsfraktion DIE LINKE noch eine Flüchtlingsfamilie in der Teichsheide besucht. Die Flüchtlinge wollen lieber in der Teichsheide bleiben und hoffen jetzt in der Nähe eine normale Wohnung zu finden.


Den Antrag der LINKEN zum Erhalt des Übergangswohnheims Teichsheide haben SPD, Grüne und FDP mit ihrer Mehrheit abgelehnt. Auch die CDU hat gegen diesen Antrag gestimmt: Es sollte erst ein Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen erstellt werden. Mit der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen gab es bis jetzt jedoch bereits ein gutes Konzept.

 

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