21. September 2015
Gegen die geplanten Stellenstreichungen bei der Musik- und Kunstschule

Florian-Straetmanns-grDIE LINKE wendet sich strikt gegen die Kürzungen um 2,3 Stellen bei der Musik- und Kunstschule.

Es handelt sich bei den Stellenstreichungen um einen schwerwiegender Einschnitt in die musikalische Breitenförderung. Das Angebot der Musik- und Kunstschule wird verringert und damit die Möglichkeiten der Bielefelder Bevölkerung beschnitten, zu angemessenen Preisen eine qualitativ hochwertige musikalische Bildung zu erhalten.

Diese Kürzungspolitik zulasten breiter Bevölkerungsgruppen ergibt sich nicht nur aus der verfehlten Steuerpolitik des Bundes, sondern auch aus dem Verzicht der Stadt Bielefeld auf Gewerbesteuer-Erhöhungen. Diese Schonung der Besitzenden wird von der Partei DIE LINKE nach wie vor abgelehnt. Dementsprechend hält DIE LINKE die Kürzungen für die Folge einer ungerechten Steuerpolitik.

Die Folgen der städtischen Kürzungspolitik gehen weit über die Schädigung der musikalischen Breitenförderung hinaus.


Die in den letzten Jahren an vielen deutschen Musikschulen erfolgten Stellenstreichungen bzw. Umwandlungen fester Vollzeit-Stellen in prekäre Arbeitsverhältnisse vernichten einen großen Teil der tariflich bezahlten Arbeitsmöglichkeiten für Musiker.

Musik wird zunehmend wieder zur brotlosen Kunst und das Musikstudium für begabte junge Leute unattraktiv.
Damit wird das Fundament einer weltweit einmaligen Musikkultur schwer geschädigt.

Florian Straetmanns
Sachkundiger Bürger für DIE LINKE im Kulturausschuss

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