23. November 2012
DIE LINKE lehnt drastische Preissteigerungen für Unterkünfte für Wohnungslose ab !

r02  dirk schmitz 02Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,

wir lehnen die neue Änderungssatzung für städtische Unterkünfte ab.

Das hat mehrere Gründe:

Wir halten den Preissteigerungen für den Grundpreis für viel zu hoch. Zum Beispiel steigt im Haus Teichsheide 21 für Wohnungslose der Preis pro Platz von 4,32 auf 6,33 Euro! Das ist eine Steigerung um 46,5 % - für uns inakzeptabel.

Im Übergangsheim für Aussiedler in der Teichsheide 12a bis 16a wird mit der monatlichen Verbrauchsgebühr selbst Strom pauschal bezahlt. Die monatlichen Verbrauchsgebühren pro m2 schwanken, je nach dem man im unteren Geschoss oder im Dachgeschoss unterkommt, zwischen 3,19 € und 12,70 €. Das ist im Dachgeschoss eine 4-fach höhere Pauschale – bei gleicher Leistung.

Dabei steigt im Dachgeschoss die Verbrauchsgebühr von 6,05 € auf 12,70 € - also eine Steigerung um sogar über 100 %.

In den Häusern sollten die Preise transparent und gerecht berechnet werden und nicht danach, wie viele Aussiedler in der Regel auf der Etage wohnen: je mehr um so teurer. In einer E-Mail Antwort zu meiner Frage im SGA heißt es „Dies liegt u. a. an der gestiegenen Auslastung der Zimmer im Dachgeschoss."

Es darf nicht sein, dass Aussiedler womöglich bevorzugt im Dachgeschoss unterkommen, weil da die Sätze höher sind – auch wenn es im Sommer dort heißer ist.

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