24. Januar 2014
Für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

DIE LINKE spricht sich gegen eine Linienführung über den Langen Kampe beim Stadtbahnausbau nach Heepen aus.

Peter Ridder-Wilkens-kl

„Wir haben deshalb einen Antrag in der Bezirksvertretung Mitte gestellt, den Ausbau der Stadtbahn über den Langen Kampe im weiteren Prüfverfahren nicht mehr zu verfolgen", so Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender der LINKEN (Foto). „Leider fand dieser Antrag bei den anderen Parteien keine Zustimmung."

„Bei den Beteiligungsgesprächen und den Workshops mit Bielefelder Bürgern gab es ein eindeutiges Votum gegen die Trassenführung über den Langen Kampe", so Bernd Vollmer, Verkehrsexperte der LINKEN, der an vielen Gesprächen selbst teilgenommen hat.

„Die Bürger wollen außerdem nicht, dass das gerade erst fertig gestellte ‚Grüne Band' wieder zerstört wird. Hier wurden Millionen investiert. Außerdem würden ein gewachsenes Wohnquartier und die seltene Kirschbaumallee zerstört. Das ist unsinnig."

Mit einer nochmaligen Untersuchung der Trasse wäre das aufwändige Verfahren der Bürgerbeteiligung für DIE LINKE eine Farce.

Die von MoBiel vorgeschlagene Trasse über die Heeper Straße ist auch aus Sicht der LINKEN eine gute Variante mit wenigen Problemen.

Durch die Bürgerbeteiligung wurde noch einmal eine umfangreiche Überprüfung der Trassenführung über die Heeper Straße und den Langen Kampe veranlasst.

Bei dieser Bewertung kamen die Experten zu einem eindeutigen Ergebnis: Die sogenannte Variante 12, übrigens in den Bürger-Workshops entstanden, über die Heeper Straße ist die bessere Lösung. Sie  erschließt mit dem Arbeitsamt, Pauluscarree, Seidensticker-Halle, Berufsschulzentrum, Ostbahnhof, Fichte-Stadion und Lohbreite viele Quartiere und Bielefelder Einrichtungen und hat ein hohes Beförderungspotential.

Die möglichen Behinderungen auf der Heeper Straße zwischen Lohbreite und Huberstraße, die die CDU gerne anführt, lassen sich durch eine intelligente Vorrangschaltung, die sowohl der Stadtbahn als auch den mitschwimmenden Individualverkehr flüssiger macht, regeln. Heute behindern die Busse gerade in diesem Bereich schon den Individualverkehr.

Peter Ridder-Wilkens: „Wir sind für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Aber unter Prüfung der fachlichen Gesichtspunkte ist eine Trassenführung über den Langen Kampe nicht sinnvoll."

 

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