01. März 2016
DIE LINKE kritisiert Stellenstreichungen bei der Demographie

Barbara Schmidt-grMit dem Haushalt, der jetzt beraten wird, soll auch für das deutschlandweit gelobte Amt für Demographie in der Stadt Bielefeld das letzte Stündlein schlagen.

Schon jetzt wird in dem kleinen Amt Personal abgebaut. Mit dem Ausscheiden der Amtsleiterin in zwei Jahren ist dann der demographische Wandel als Aktionsfeld der Bielefelder Verwaltung ein Stück Geschichte. Aus dem Amt für Demographie und Statistik wird nur die Statistik übrigbleiben, weil sie für Kommunen gesetzlich vorgeschrieben ist.

"Die Planung des demographischen Wandels ist nicht dadurch unwichtig geworden, dass viele - auch junge Menschen in die Stadt gekommen sind", kritisiert Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat.

„Vielmehr bleibt der demographische Wandel eine Herausforderung, sowohl für die Stadtgesellschaft als auch für die Verwaltung. Über die Flüchtlinge kommen neue Herausforderungen dazu. Es liegt in der Verantwortung der Stadt, die Bedürfnisse von immer mehr älteren Menschen, aber auch vielen jungen zu gestalten. Dazu bietet die demographische Fachperspektive das nötige Rüst- und Werkzeug. Dieses im Rahmen der allgemeinen Kürzungswut sang- und klanglos zu streichen, halten wir für kurzsichtig und falsch."

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