14. März 2016
DIE LINKE lehnt Erweiterung des Alten Friedhofs ab

Peter-Ridder-Wilkens-grDie Stadt versucht sich als familienfreundliche Stadt darzustellen. Immer mehr Familien klagen aber über zu wenige Spielplätze. Zuletzt wurde der Spielplatz Fehrbelliner Straße verkleinert, trotz der Gegenwehr der Eltern.
Mit dem Ratsbeschluss zur Erweiterung des Alten Friedhofs wird wieder ein Spielplatz der Erweiterung der Friedhofsfläche weichen.

Peter Ridder-Wilkens, Ratsmitglied der LINKEN, kritisiert, „dass dies umgesetzt wird ohne das Ersatzspielfläche geschaffen wird". In der Umgebung des Spielplatzes gibt es eine Unterversorgung an Spielflächen von 81 Prozent.

„Aber auch aus anderen Gründen ist der Beschluss unsinnig", meint Peter Ridder-Wilkens. „Schließlich gibt es genug freie Grabflächen in den Stadtteilen. Besonders der Sennefriedhof ist nicht ausgelastet."

Der Betriebsausschuss Umweltbetrieb geht davon aus, dass durch die Erweiterung des Alten Friedhofs ein Einnahmeverlust von 200.000 Euro pro Jahr entsteht, weil andere Friedhofsflächen nicht genutzt werden, die zu 100 Prozent vom Umweltbetrieb bewirtschaftet werden. Am Alten Friedhof sind zu 50 Prozent private Bestattungsunternehmen beteiligt.

Außerdem fallen für die Erweiterung des Alten Friedhofs Investitionskosten an, die die Stadt übernehmen muss.

Angesichts der desolaten Haushaltslage hält Peter Ridder-Wilkens die Erweiterung für ökonomisch unsinnig. „Es zeigt sich hier wieder, dass sich einflussreiche Gruppen der Stadtgesellschaft mit ihren Wünschen gegen alle Vernunft durchsetzen können."

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