13. Oktober 2016
Kein Verkauf von städtischen Gebäuden

Die Linke kritisiert: Stadt verkauft historisch wertvolle Gebäude auf dem Sennefriedhof

Barbara-Schmidt-grSchon lange verkauft Bielefeld Grundstücke und Gebäude, um das Stadtsäckel aufzufüllen. Nun hat der Stadtrat in der letzten Sitzung beschlossen, sogar historisch wertvolle Gebäude zu Geld zu machen, und zwar die beiden Denkmal geschützten Torgebäude des Sennefriedhofs.

„DIE LINKE hält diesen Verkauf für überflüssig und schädlich zugleich," erläutert Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Rat der Stadt. „Die beiden Torgebäude bilden in der Eingangssituation mit Mauer, Tor und Arkaden mit dem anschließenden breiten Weg und der runden Kapelle ein einmaliges Ensemble. Die Einweihung war 1912 ein Novum, der Friedhof zählt auch gerade wegen dieses Ensembles zu den schönsten Deutschlands."

 

„Wenn durch den Verkauf dieses Ensemble nun auseinandergerissen wird besteht die Gefahr, dass sich die Gebäude in Zukunft uneinheitlich präsentieren", ergänzt Bernd Vollmer, für die LINKE im Ausschuss für Stadtentwicklung. „Das kann nicht im Sinn eines ausgewogenen Denkmalschutzes sein.

Dass der städtische Wohnungsservice wenig bis Garnichts für den Unterhalt und die Vermietung von Objekten unternimmt zeigt immer wieder der Zustand von angebotenen Gebäuden. Hier steht in erster Linie der Verkaufserlös im Vordergrund. Eine nachhaltige Bewirtschaftung im Interesse von Wohnungssuchenden sieht anders aus. Hier wird ohne Not ein städtisches Kleinod den städtischen Finanzen geopfert."

DIE LINKE wird dem Verkauf von Objekten und Grundstücken, die für die Stadt von Bedeutung sind, nicht zustimmen. Dazu gehören Gebäude mit Mietwohnungen und auch Grundstücke, auf denen die Stadt selber Mietwohnungen errichten kann.

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