08. Dezember 2017
Fehlbuchungen beim Jobcenter: Outsourcing ist teuer

Barbara-Schmidt-gr„Das Ergebnis der Nachforschungen zu den Fehlbuchungen beim Bielefelder Jobcenter zeigt eines überdeutlich: die Erledigung von innerstädtischen Arbeiten durch externe Firmen ist eine teure Angelegenheit", erklärt Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bielefelder Rat.

Die Stadt hatte eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft damit beauftragt, die Buchungen beim Jobcenter auf Fehler zu Lasten der Stadt zu prüfen. Fehlbuchungen in Höhe von 239.000 Euro bei den Bundeszuschüssen für die Kosten der Unterkunft konnten nachgewiesen werden - gekostet hat das die Stadt 90.000 Euro. „Die Frage stellt sich schon, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, das durch eigene Kraft zu erledigen", betont Barbara Schmidt.

Mit 90.000 Euro werden in der Stadt die Jahreskosten für eine Stelle des gehobenen Dienstes pauschal kalkuliert.

Bei der Dienstleistungen von Externen ist dafür Mehrwertsteuer zu entrichten - in diesem Fall ca. 14.000 Euro. „Städtische WirtschaftsprüferInnen hätten das auch machen können - leider ist aber gegen unseren heftigen Protest das Personal des Rechnungsprüfungsamtes seit Jahren abgebaut worden. Nun können solche und auch andere Prüfungen nicht mehr erledigt werden. Wir halten es für sinnvoller, effektiver und billiger, städtische Angelegenheiten von eigenen Kräften erledigen zu lassen."

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