13. Oktober 2011
Sachgerechte Sportförderung statt Chaos und Klientelpolitik !

r04_onur ocak 02DIE LINKE kritisiert die Entscheidung der SPD-Grüne-FDP-Koalition entgegen der Empfehlungen des Stadtsportbundes die Vereinszuschüsse zu verteilen.


„Das ist der blanke Unsinn“ kommentiert Onur Ocak (stellv. Fraktionsvorsitzender) die Entscheidung der Ampel-Koalition. Erst werde monatelang mit Experten, Sachkundigen und allen Fraktionen in der Sportstättenprüfungskommission debattiert und dann setze sich die Ampel-Koalition über die getroffene Empfehlung hinweg. „Wozu braucht man überhaupt noch die Kommission, wenn man sie am Ende sowieso ignoriert?“ Das hat es auch noch nie vorher gegeben.


wk22_bernd schatschneider Die Unterstützung der Bielefelder Sportvereine sei eine zentrale Aufgabe der Stadt. Um weiterhin die lobenswerte Qualität des Sportangebotes zu gewährleisten, brauchen die Vereine finanzielle Unterstützung. Als „absolut unverantwortlich“ kritisiert Bernd Schatschneider (Mitglied in der Sportstättenprüfungskommission), dass die Ampel-Koalition in einer solch zentralen Frage jeglichen Sachverstand ignoriere und stattdessen lediglich versuche, ihren Koalitionsvertrag durchzudrücken. „Der Sport wird damit zum Bauernopfer“.

 

Um die im Koalitionsvertrag vereinbarte beleuchtete Joggingstrecke zu finanzieren, müssen u.a. dringend notwendige Sanierungen von Dächern von mehreren Sportvereinen zurückgestellt werden. Nicht nur DIE LINKE, sondern auch die Sportstätten-prüfungskommission wie auch der Sportbund hält dies für den falschen Weg.


Seit Jahren wird die Sportpauschale im Wechsel für kommunale Vorhaben und für Sportvereine zur Verfügung gestellt. Dieses System, dass von allen Parteien mitgetragen wurde, ist klar strukturiert, gerecht und hat sich bewährt. Durch den Koalitionsbeschluss haben die Sportvereine effektiv weniger Geld zur Verfügung.


„Es kann doch nicht sein, dass die Koalitionsspielchen auf Kosten der Vereine ausgetragen werden. Das ist pure Klientelpolitik!“ so Onur Ocak weiter „Wie will man solch eine Farce den Vereinen erklären?“


Der organisierte Sport kann und wird sich die einseitigen Verschlechterungen nicht gefallen lassen. Dabei erhält er von uns  die volle Unterstützung.


Für DIE LINKE stehe jedenfalls fest, dass nur sachgerechte Entscheidungen der hervorragenden Arbeit der Bielefelder Sportvereine gerecht werden. Sie wird sich dafür  einsetzen, dass die Sportförderung wieder in verlässlichen und geordneten Bahnen verläuft.

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