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Die LINKE Bielefeld lehnt den von der Ratsmehrheit beschlossenen Umbau des Jahnplatzes ab!

Peter Ridder-Wilkens, Ratsmitglied DIE LINKE:

„Den Planungen fehlt der Mut; es findet keine Priorisierung der Verkehrsteilnehmer statt. So bleibt alles beim Alten. Der Jahnplatz muss der zentrale Verkehrsplatz für Fußgänger und Nutzer von Bussen und Bahnen werden.

Deshalb gehören dort in Zukunft keine Autos mehr hin. Bei einer Umfrage der Neuen Westfälischen sprachen sich 61% der Teilnehmenden für einen autofreien Jahnplatz aus.

Was Bielefeld braucht ist ein Gesamtverkehrskonzept mit einer  Stadtbahn auf dem Jahnplatz im Niederflursystem.
Die Bindung der Fördermittel für den Jahnplatzumbau beträgt nach Angabe der Verwaltung in der Regel bis zu 25 Jahre. Damit ist die Vision eines autofreien Jahnplatzes mit einer oberirdischen Stadtbahn für eine Generation gestorben.“

DIE LINKE begrüßt den Stopp der Planungen zum Fahrradparkhaus. Das ist ökonomisch nicht darstellbar und in der Stadtgesellschaft nicht mehrheitsfähig. Die eingesparten Gelder sind besser im Ausbau der Radwege und dezentralen Radabstellplätzen in der Innenstadt angelegt.

Peter Ridder Wilkens weiter: „Wir müssen weg von der fördertopforientierten Schnellschusspolitik, die keine radikale Verkehrswende bewirkt und wenig Wirksamkeit für den Klimaschutz entfaltet.“


Anlage: Rede von Peter Ridder-Wilkens zum Umbau des Jahnplatzes