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Nach 20 Jahren erhält der Stadtsportbund auf Initiative der LINKEN endlich einen angemessenen Zuschuss

Am 5. November 2018 reichte die Fraktion DIE LINKE im Finanz- und Personalausschuss einen Antrag auf die Erarbeitung eines Leistungsvertrags „Bewegung, Sport und Spiel“ ein, mit dem der Stadtsportbund bei der Erfüllung der Vielzahl an Leistungen im Bereich Sport mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet wird. In der Sitzung am 22. Januar 2019 wurde der Antrag „zur weiteren Beratung in die Arbeitsgruppe Sportentwicklungsplanung“ verwiesen.

Vertreter der Verwaltung und des Stadtsportbundes haben daraufhin in einer gemeinsamen Sitzung die Eckpunkte für eine Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung vereinbart. Am 4. Juni wurden diese Eckpunkte in der Arbeitsgruppe Sportentwicklungsplanung diskutiert und sollten auf Empfehlung des Dezernenten Dr. Udo Witthaus (SPD) als Informationsvorlage für den Sport- und Schulausschuss erstellt werden. Dies sei am zielführendsten und wurde dann auch von allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe so einvernehmlich mitgetragen. Da diese im Gegensatz zu einer Beschlussvorlage nicht beschlossen, sondern lediglich zur Kenntnis genommen werden kann, konnte sie in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses am 18. Juni auch entsprechend nicht beschlossen werden. Für alle anderen Mitglieder des Ausschusses überraschend reichte die Ratskoalition aus SPD, Grüne, Bürgernähe/Piraten aber am selben Tag einen Antrag ein, einen Leistungsvertrag mit dem Stadtsportbund „zu erreichen“. Dieser wurde mehrheitlich beschlossen.

„Selbstverständlich begrüßt DIE LINKE als Initiator des Leistungsvertrages das Ergebnis“, erklärt Bernd Schatschneider, Ratsmitglied der Fraktion DIE LINKE und sportpolitischer Sprecher. „Allerdings drängt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des umständlichen und langwierigen Verfahrens auf. Beschlossen wurde sowohl vom Inhalt als auch von den Beträgen her exakt dasselbe wie das, was wir von Anfang an in allen Gremien vorgeschlagen hatten. Wünschenswert wäre es, dass es bis zur nächsten Anpassung des Zuschusses an den Stadtsportbund nicht wieder 20 Jahre dauert und dieser Prozess unkomplizierter verläuft“, so Schatschneider weiter.