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            <title>DIE LINKE. Ratsfraktion Bielefeld: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Ratsfraktion Bielefeld</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:05:38 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-378269</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:07:37 +0200</pubDate>
                <title>Kultur braucht Vielfalt, Respekt und demokratische Haltung</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/kultur-braucht-vielfalt-respekt-und-demokratische-haltung/</link>
                
                <description>Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bielefeld hat gemäß § 58 Abs. 5 GO NRW Widerspruch gegen die Bestimmung von Maximilian Kneller, Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion, zum Vorsitzenden des Kulturausschusses eingelegt. Auch weitere Ratsmitglieder und Fraktionen machen von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Vorsitz des Kulturausschusses verlangt Integrationsfähigkeit, Neutralität, Respekt gegenüber allen Beteiligten und die Fähigkeit, kulturelle Vielfalt glaubwürdig zu schützen. Kultur ist ein demokratischer Schutzraum, ein Ort der Freiheit, der kritischen Auseinandersetzung und der gleichberechtigten Teilhabe. Wer diesen Raum leitet, muss ihn verteidigen – nicht angreifen. Maximilian Kneller tut Letzteres“, erklärt Die Linke.</p>
<p>Knellers öffentlich dokumentierte Äußerungen und sein politisches Auftreten zeigen nach Auffassung der Linken ein Muster aus Frauenfeindlichkeit, rassistischen Zuschreibungen, rechtsextremen Narrativen und Angriffen auf demokratische und kulturelle Initiativen. Auch im Deutschen Bundestag wurden mehrere seiner Zwischenrufe als sexistisch, beleidigend oder unsachlich bewertet; Ordnungsrufe und Ermahnungen wegen persönlicher Beleidigungen sind dokumentiert. Hinzu kommen rassistische Äußerungen, die er regelmäßig auf seinen Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Sie belegen seine menschenverachtende Haltung, die mit der Leitung eines städtischen Kulturausschusses unvereinbar ist.</p>
<p>Besonders gravierend ist aus Sicht der Linken Knellers Verwendung des Begriffs „Remigration“ als politische Forderung. Der Begriff ist zentraler Bestandteil rechtsextremer Debatten und steht dort für Konzepte ethnischer Homogenisierung bis hin zu Massenausweisungen. „Wer solche Positionen vertritt, kann nicht glaubwürdig für eine Kulturpolitik stehen, die Teilhabe unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder Migrationsgeschichte gewährleistet“, so Die Linke.</p>
<p>Auch in Bielefelder Gremien zeigt Maximilian Kneller ein Muster aus Unsachlichkeit, Hass, rassistischer Hetze und Missachtung des parlamentarischen Umgangs. Dazu zählen aus Sicht der Linken die Veranlassung eines Polizeieinsatzes im Kulturausschuss, abwertende Äußerungen über Bürgerinitiativen und Besucher*innen sowie unsachliche Beiträge in Ausschüssen und Ratssitzungen. Besonders deutlich wird dies im Umgang mit einer breit getragenen Initiative zu NS-Gedenkstättenfahrten, die Kneller als „Hetze gegen die AfD“ diffamiert hat. Aus Sicht der Linken zeigt dies eine kulturfeindliche Haltung gegenüber historisch-politischer Bildung.</p>
<p>„Kulturelle Verständigung hat Europa nach dem Zweiten Weltkrieg Stabilität und Aussöhnung ermöglicht und bleibt eine zentrale Säule unserer Demokratie. Der Kulturausschuss verantwortet zentrale Einrichtungen und Bereiche unserer Stadt – von Museen, Stadtbibliothek und Stadtarchiv über Volkshochschule, Musik- und Kunstschule bis zur freien Kulturszene und Erinnerungskultur. Hier braucht es Sensibilität für Diskriminierung, Offenheit und Respekt vor der demokratischen Stadtgesellschaft. Wer demokratische Kulturinitiativen angreift und selbst immer wieder rassistische, sexistische und menschenfeindliche Äußerungen tätigt, kann diese Aufgabe keinesfalls erfüllen.“</p>
<p>Auch die Bezeichnung des Bielefelder Kulturpacts als „linksideologisches Netzwerk“ durch die AfD-Fraktion ist Ausdruck eines politischen Verständnisses, das die freie und kritische Kulturarbeit angreift. „Unsere freie Kulturszene lebt von migrantischen Initiativen, queeren Räumen, selbstverwalteten Zentren, kleinen Bühnen und vielfältigen Projekten. Sie braucht Schutz und Unterstützung – keine politische Einschüchterung.“</p>
<p>Die Linke warnt deshalb davor, mit Kneller ausgerechnet einen Vertreter der AfD an die Spitze des Kulturausschusses zu setzen, dessen politisches Auftreten den Grundwerten einer offenen und vielfältigen Kulturpolitik widerspricht.</p>
<p>„Bielefeld braucht eine Kulturpolitik, die allen Menschen offensteht – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Wohnort. Kultur muss frei, vielfältig, kritisch und demokratisch bleiben. Dafür werden wir uns gemeinsam mit der Kulturszene, den Kunstschaffenden und ihren Einrichtungen einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-378232</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:00:19 +0200</pubDate>
                <title>Mietspiegel 2026: Stadt redet Wohnungskrise schön</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/mietspiegel-2026-stadt-redet-wohnungskrise-schoen/</link>
                
                <description>Die Linke kritisiert die Darstellung des neuen Bielefelder Mietspiegels 2026 durch die Stadt. Von einer „guten Nachricht“ könne angesichts der Lage auf dem Wohnungsmarkt keine Rede sein. Die Leerstandsquote liegt bei nur 0,29 Prozent. Fachleute gehen davon aus, dass ein funktionierender Wohnungsmarkt etwa drei Prozent freie Wohnungen braucht, damit Menschen überhaupt eine echte Auswahl haben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer den neuen Mietspiegel als gute Nachricht verkauft, redet die Wohnungskrise schön. Für viele Menschen geht es längst nicht mehr darum, wie hoch die Durchschnittsmiete ist, sondern ob sie überhaupt noch eine bezahlbare Wohnung finden“, erklärt Ratsmitglied Dr. Dirk Schmitz.</p>
<p>Der Mietspiegel dient Vermieter:innen als Grundlage, um Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zu begründen. Nach Auffassung der Linken ist der neue Mietspiegel jedoch deutlich komplizierter geworden. Mehr Tabellen, neue Wohnlagen und zahlreiche Ausstattungsmerkmale erschweren es Mieter:innen, selbst zu überprüfen, ob eine Mieterhöhung tatsächlich gerechtfertigt ist.</p>
<p>„Wir befürchten, dass viele Mieterinnen und Mieter künftig komplizierte Berechnungen erhalten und einer Mieterhöhung zustimmen, obwohl sie gar nicht angemessen ist. Vor allem bei den wohnwerterhöhenden Merkmalen bleibt unklar, welche Zuschläge zulässig sind und wann einzelne Merkmale mehrfach berücksichtigt werden“, so Schmitz.</p>
<p>Kritisch sieht Die Linke auch die neue Wohnlagenkarte. Sie ist jetzt erstmals Bestandteil des qualifizierten Mietspiegels und kann damit unmittelbar Einfluss auf die Miethöhe haben.</p>
<p>„Die Stadt kann nicht einerseits von benachteiligten Quartieren sprechen und andererseits fast ganz auf einfache Wohnlagen verzichten. Das passt nicht zusammen“, kritisiert Schmitz.</p>
<p>Auch die Entstehung der Wohnlagenkarte hält Die Linke für problematisch. Nach ihrer Auffassung basiert sie weitgehend auf der bisherigen Einstufung der Wohnlagen, die bereits in der Vergangenheit umstritten war. Während diese Einstufung im Mietspiegel 2024 noch keine verbindliche Grundlage für Mieterhöhungen war, fließt sie nun über ein statistisches Verfahren in den qualifizierten Mietspiegel ein und erhält damit erheblich mehr Gewicht.</p>
<p>Wie angespannt der Wohnungsmarkt ist, zeigt auch die Erfahrung von Juri B.: „Ich habe vier Jahre lang in der Innenstadt gesucht. Kaltmieten von rund zehn Euro pro Quadratmeter sind inzwischen keine Seltenheit. Kleine Wohnungen sind oft noch teurer. Und das gilt nicht nur für begehrte Wohnlagen, sondern auch für Wohnungen an der Detmolder Straße in mäßigem Zustand, bei denen zusätzlich überhöhte Ablösen für Küchen oder Möbel verlangt werden. Eine Wohnung zu finden ist schwer genug – sie bezahlen zu können, ist oft die noch größere Herausforderung.“</p>
<p>Die Linke fordert deshalb verständliche Informationen, mit denen Mieterinnen und Mieter Mieterhöhungen selbst nachvollziehen und prüfen können. Vor allem aber braucht Bielefeld deutlich mehr bezahlbare Wohnungen.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:29:04 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung: Unfassbar - CDU und SPD wollen zu Lasten unserer Kinder sparen?</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/pressemitteilung-zum-antrag-von-spd-und-cdu-zur-aktualisierung-des-schulischen-bauinvestitionsprogramms-unfassbar-cdu-und-spd-wollen-zu-lasten-unserer-kinder-sparen/</link>
                
                <description>Für die Sondersitzung des Sport- und Schulausschusses am 16. Juli haben SPD und CDU eine Reihe von Prüfaufträgen zur Überarbeitung des schulischen Bauinvestitionsprogramms vorgelegt. Aus Sicht der Linken geht es dabei weit über eine Anpassung an aktuelle Schülerzahlen hinaus. „Die meisten Prüfaufträge dienen nicht dazu, Kapazitäten aufgrund neuer Prognosen des Ganzheitlichen Schulentwicklungsplans anzupassen“, sagt Astrid Lehmann, bildungs-politische Sprecherin der Partei Die Linke und Mitglied im Schulausschuss. „Stattdessen werden an vielen Stellen qualitative Standards infrage gestellt – offenbar allein wegen der angespannten Haushaltslage. Erschreckend ist, wie schnell Errungenschaften für gute Schulen zur Disposition gestellt werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders kritisch sieht Die Linke die geplante Abkehr vom Bielefelder Raummodell, das 2021 mit dem Ganzheitlichen Schulentwicklungsplan beschlossen wurde. Es soll moderne Lernräume schaffen und die Voraussetzungen für Inklusion, Integration und zeitgemäße Pädagogik verbessern – zunächst vor allem bei Neubauten.</p>
<p>„Wer jetzt an Raumgrößen und pädagogischen Standards spart, zementiert veraltete Schulgebäude für Jahrzehnte“, so Lehmann. „Kinder sollen auch künftig in zu kleinen Klassenräumen lernen, obwohl wir längst wissen, dass moderne Lernkonzepte andere Räume brauchen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie viel tatsächlich eingespart wird, wenn Neubauten nun erneut umgeplant werden müssen.“</p>
<p>Auch bei der Schulverpflegung planen SPD und CDU aus Sicht der Linken einen Rückschritt. Während bislang vorgesehen war, in Neu- und Erweiterungsbauten der Grundschulen Frischeküchen einzurichten, soll deren Notwendigkeit künftig grundsätzlich überprüft werden.</p>
<p>Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke und Mitglied im Schulausschuss, erklärt: „Frischeküchen ermöglichen es, mit frischen Lebensmitteln zu kochen. Stattdessen sollen künftig häufiger vorgefertigte Produkte verwendet werden – von bereits gewürzten und portionierten Speisen bis hin zu Pulverprodukten wie Kartoffelbrei oder Tütensuppen. Das ist ein Qualitätsverlust beim Schulessen.“</p>
<p>Die Linke kündigt an, alle Prüfaufträge im Detail zu bewerten. Wo aufgrund veränderter Prognosen tatsächlich weniger Schulkapazitäten benötigt werden oder durch sinnvolle Zusammenlegungen und Synergien Einsparungen möglich sind, wird man dies unterstützen.</p>
<p>„Schulentwicklungsplanung muss regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst werden“, betont Möhlmeier. „Qualitätsabbau, zusätzliche Planungskosten und Verzögerungen lehnen wir jedoch ab. Investitionen in gute Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt – und genau dort darf Bielefeld nicht sparen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 18:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Außenbereichssatzung Wandweg: Vernünftiger Kompromiss zwischen Wohninteressen und Naturschutz</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/aussenbereichssatzung-wandweg-vernuenftiger-kompromiss-zwischen-wohninteressen-und-naturschutz/</link>
                
                <description>Nach mehr als drei Jahren Beratung hat die Bezirksvertretung Stieghorst die Außenbereichssatzung für den Wandweg beschlossen. Sie ermöglicht den Eigentümer:innen angemessene Erweiterungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, schließt aber zusätzliche Neubauten auf der waldnahen Nordseite aus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Wunsch einiger Eigentümer nach einer behutsamen Nachverdichtung war nachvollziehbar. Gleichzeitig mussten Natur- und Landschaftsschutz sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden“, erklärt Ulrich Lücke, Bezirksvertreter der Linken in Stieghorst.</p>
<p>Für Carsten Strauch, Mitglied der Linken im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz, waren die Umweltbelange ausschlaggebend: „Angesichts der Klimakrise müssen wir Natur- und Landschaftsräume besonders schützen. Naherholungsgebiete und Lebensräume für Tiere dürfen nicht Schritt für Schritt weiter zurückgedrängt werden.“</p>
<p>Nach Auffassung der Linken bietet Bielefeld deutlich mehr Potenzial für zusätzlichen Wohnraum innerhalb des bestehenden Siedlungsgebiets – etwa durch Hinterlandbebauung, Aufstockungen oder die Entwicklung bereits erschlossener Flächen. Eine weitergehende Bebauung am Wandweg hätte dagegen einen problematischen Präzedenzfall für den Außenbereich schaffen können.</p>
<p>Die Linke begrüßt deshalb den gefundenen Kompromiss. Er berücksichtigt die berechtigten Interessen der Eigentümer, ohne Natur- und Landschaftsschutz aus dem Blick zu verlieren.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 16:33:54 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke fordert Antworten zum Lärmschutz an der B66n</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-fordert-antworten-zum-laermschutz-an-der-b66n/</link>
                
                <description>Die Anwohner:innen in Gräfinghagen und im südlichen Teil der Straße Am Bollholz sollen wirksam vor dem Lärm der neuen B66n geschützt werden. Deshalb hatte die Bezirksvertretung Stieghorst auf Antrag der Linken die Verwaltung einstimmig beauftragt, bei Straßen.NRW nachzufragen, wie der Lärmschutz nach Fertigstellung der Straße sichergestellt werden soll.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Hintergrund ist eine auffällige Lücke: Die Lärmschutzwand endet bereits hinter dem Grenzdenkmal, während die Erdwälle erst deutlich weiter in Richtung Asemissen beginnen. Dazwischen verläuft die B66n dreispurig mit Tempo 100 bergauf. Gerade dort entstehen durch Beschleunigen und Überholen besonders laute Fahrgeräusche.</p>
<p>Die Bezirksvertretung wollte deshalb wissen, auf welcher Grundlage Straßen.NRW davon ausgeht, dass die Anwohner:innen trotzdem ausreichend vor Lärm geschützt sind.</p>
<p>Die Antwort fällt aus Sicht der Linken enttäuschend aus. Statt die Fragen der Bezirksvertretung zu beantworten, verweist Straßen.NRW lediglich auf den Planfeststellungsbeschluss.</p>
<p>„So kann man mit den Bürger:innen und auch mit der Bezirksvertretung nicht umgehen“, erklärt der Stieghorster Bezirksvertreter der Linken, Ulrich Lücke. „Wir wollten wissen, warum Straßen.NRW davon ausgeht, dass der Lärmschutz ausreicht. Diese Erklärung sind uns die Verantwortlichen schuldig geblieben.“</p>
<p>Nach Ansicht der Linken sollte gerade jetzt, solange die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, geprüft werden, ob sich der Lärmschutz noch verbessern lässt. „Vielleicht reicht schon eine andere Geschwindigkeitsregelung oder eine Schließung der Lücke zwischen Lärmschutzwand und Erdwall. Das wurde gar nicht untersucht. Wir werden das Thema weiterverfolgen“, so Lücke.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:56:13 +0200</pubDate>
                <title>Öffentlichen Gesundheitsdienst nicht kaputtsparen – Bund muss handeln!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/oeffentlichen-gesundheitsdienst-nicht-kaputtsparen-bund-muss-handeln/</link>
                
                <description>Mit großer Sorge und Unverständnis blickt Die Linke auf das Auslaufen des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Ende 2026. Der Bund hatte aufgrund der Erfahrungen der Corona-Pandemie vier Milliarden Euro bereitgestellt, um die Gesundheitsämter personell und strukturell zu stärken. In Bielefeld konnten mit diesen Mitteln 35,1 zusätzliche Stellen geschaffen werden, die heute für die Arbeit des Gesundheitsamtes unverzichtbar sind.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist völlig unverständlich, dass die Zukunft dieser Stellen noch immer in der Schwebe hängt", erklärt Angelika Beier, Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses und Co-Vorsitzende der Linken Ratsfraktion. Zwar haben die Koalitionsparteien im Bund vereinbart, zu prüfen, wie der Öffentliche Gesundheitsdienst auch künftig unterstützt werden kann: Eine konkrete Mittelzusage gibt es jedoch bis heute nicht.</p>
<p>Für Bielefeld hätte das gravierende Folgen. Angesichts der dramatischen Finanzlage der Kommunen drohen die mit Bundesmitteln aufgebauten Stellen wegzufallen. Damit stünde die Handlungsfähigkeit des Gesundheitsamtes auf dem Spiel. Gesetzliche Pflichtaufgaben wie Schuleingangsuntersuchungen, Infektionsschutz oder Hygieneüberwachung könnten nur noch eingeschränkt erfüllt werden. Zukunftsaufgaben wie Hitzeschutz, die Förderung der Kindergesundheit oder die Stärkung der Gesundheitskompetenz würden erst recht ins Hintertreffen geraten.</p>
<p>„Nach Corona waren sich alle einig: Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist systemrelevant. Es wäre absurd, die mühsam aufgebauten Strukturen nun wieder einzureißen", so Die Linke. Erstaunlich ist zudem, dass der drohende Rückbau des ÖGD bislang kaum öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Das Problem betrifft nicht nur Bielefeld, sondern Kommunen in ganz Deutschland.</p>
<p>Die Linke fordert Bund und Länder deshalb auf, schnell für Planungssicherheit zu sorgen und die Finanzierung zu verstetigen. „Wer einen arbeitsfähigen Öffentlichen Gesundheitsdienst will, muss ihn auch bezahlen."</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375921</guid>
                <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:56:15 +0200</pubDate>
                <title>Linke konsequent: Keine Bezahlkarte für Bielefeld!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/linke-konsequent-keine-bezahlkarte-fuer-bielefeld/</link>
                
                <description>Die Debatte um die stigmatisierende Bezahlkarte für geflüchtete Menschen zeigt erneut, wie sehr in Bielefeld rechte Narrative in die Mitte der Ratsfraktionen einsickern. Immer mehr Fraktionen treiben eine Maßnahme voran, die geflüchtete Menschen stigmatisiert. Mit der Bezahlkarte ist eine Karte gemeint, die Geflüchteten statt Bargeld nur noch eine eingeschränkte, kontrollierte Zahlungsform zur Verfügung stellt. Sie limitiert, wo und wie Menschen einkaufen dürfen, erschwert Überweisungen und schränkt selbstbestimmte Teilhabe massiv ein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Bezahlkarte war am 22. April Thema im&nbsp;Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss (HWBA). Dort beantragte die FDP, die Bezahlkarte für geflüchtete Menschen in Bielefeld „umgehend“ einzuführen.</p>
<p>Der FDP-Antrag im HWBA spricht eine deutliche Sprache: Die Bezahlkarte solle eingeführt werden, um angeblich „Leistungsmissbrauch und Fluchtanreize einzudämmen“. Diese Formulierungen sind eins zu eins die Narrative, die bundesweit von rechten Akteuren verbreitet werden. Die FDP behauptet, die Bezahlkarte sei völlig unproblematisch und nicht diskriminierend, obwohl bundesweit Sozialverbände, Wohlfahrtsorganisationen und Expert*innen das Gegenteil feststellen.</p>
<p>Statt diese Position kritisch zu hinterfragen, stellten CDU und SPD im selben Ausschuss einen&nbsp;Änderungsantrag. Darin fordern sie, dass die Verwaltung&nbsp;die Bezahlkarte umsetzen soll, sobald der Bund eine entsprechende Regelung vorlegt. Das ist politisch eindeutig: Man will die Bezahlkarte - aber ohne selbst Verantwortung für die umstrittene Entscheidung zu übernehmen.</p>
<p>Noch 2025 sprach sich die SPD in der rot-grün-roten Koalition klar gegen die Bezahlkarte aus. Heute verweist sie auf „Bundeszuständigkeit“ und versucht, sich einer kritischen Debatte zu entziehen.</p>
<p>Dabei lag bereits seit langem eine eindeutige&nbsp;Einschätzung des Sozialdezernenten Ingo Nürnberger (SPD) vor. Siestellt klar: Keine Kostenersparnis, keine Veränderung der Zuwanderung, aber zusätzlicher personeller und bürokratischer Aufwand.</p>
<p>Trotzdem entschieden sich FDP, CDU und SPD dafür, eine Maßnahme voranzutreiben, die in Bielefeld 139 Menschen betreffen würde und deren einziger Effekt darin besteht, die Freiheit von geflüchteten Menschen einzuschränken und ihre Teilhabe zu erschweren.</p>
<p>Die Linke betont: Die Bezahlkarte ist ein politisches Projekt, das bundesweit vor allem von rechten Akteuren beworben wird. Wer sie fordert, übernimmt deren Logik und Argumentationsmuster, auch wenn man sich rhetorisch von der AfD distanziert.</p>
<h3>Menschenrechte sind nicht verhandelbar!</h3>
<p>Die Bezahlkarte bedeutet Ungleichbehandlung von Geflüchteten, Einschränkung ihrer Selbstbestimmung und Stigmatisierung statt Ankommen!</p>
<p>Während in Bielefeld begonnen wird, im sozialen Bereich Leistungen&nbsp;abzubauen, sind FDP, CDU und SPD bereit, für eine Maßnahme Geld auszugeben, die einzig der Beschneidung von Rechten von geflüchteten Menschen dient. Dass ausgerechnet hier keine „Sparzwang“ gilt, zeigt, worum es wirklich geht: Symbolpolitik auf dem Rücken Schutzsuchender!</p>
<h3>Keine Bezahlkarte und keine Politik der Ausgrenzung!</h3>
<p>Die Linke Bielefeld entlarvt dieses unwürdige Schauspiel und bleibt konsequent gegen die Einführung der Bezahlkarte. Wir verteidigen die&nbsp;Rechte aller Geflüchteten und lehnen jede Politik ab, die Menschenrechte einschränkt oder rechte Narrative bedient!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-375843</guid>
                <pubDate>Fri, 08 May 2026 10:24:24 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke beteiligt sich nicht an Kürzungsrunden: Kommunen brauchen Einnahmen statt Sozialabbau</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-beteiligt-sich-nicht-an-kuerzungsrunden-kommunen-brauchen-einnahmen-statt-sozialabbau/</link>
                
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke wird sich nicht an den geplanten Arbeitsgruppen zur Haushaltskonsolidierung beteiligen. Der Grund: Die anderen Fraktionen lehnen zusätzliche Einnahmen – insbesondere eine Erhöhung der Gewerbesteuer – als wichtigen Teil der Lösung zur Konsolidierung des städtischen Haushalts ab. Damit bleibt als Schwerpunkt der Arbeitsgruppen die Suche nach Kürzungen und somit Leistungsabbau im Rahmen der Öffentlichen Daseinsvorsorge. Da macht die Linke nicht mit.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwaltung geht beim Haushalt 2027 von einem Konsolidierungsbedarf von bis zu 100 Millionen Euro jährlich aus. Die Linke wollte mindestens die Hälfte davon über Mehreinnahmen finanzieren – unter anderem durch eine Erhöhung der Gewerbesteuer auf 530 Punkte sowie eine Bettensteuer nach dem Vorbild von Münster. Die Erhöhung der Gewerbesteuer könnte nach überschlägiger Berechnung jährlich rund 25 bis 30 Millionen Euro zusätzlich bringen.&nbsp;</p>
<p>„Wir werden uns nicht an Arbeitsgruppen beteiligen, deren Ergebnis absehbar vor allem Kürzungen bei sozialen Angeboten, freiwilligen Leistungen und Personalabbau sein wird", erklärt Dr. Dirk Schmitz für die Ratsfraktion Die Linke. „Wer höhere Einnahmen ausschließt, entscheidet sich politisch für Kürzungen und ist dafür dann auch verantwortlich."</p>
<p>Die Linke widerspricht dem Argument, eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuer sei gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht vertretbar. „Die Gewerbesteuer ist im Kern eine Gewinnsteuer. Unternehmen mit Gewinneinbrüchen werden durch eine Erhöhung nicht belastet. Zudem sind gute Infrastruktur, funktionierende Verwaltung und soziale Stabilität wichtige Standortfaktoren. Kürzungen bei sozialen Leistungen, kommunalen Aufträgen und Personal schaden deshalb nicht nur den Betroffenen, sondern auch der lokalen Wirtschaft", so Dr. Dirk Schmitz.</p>
<p>Eine Erhöhung auf 530 Punkte wäre nach Ansicht der Linken kein unvertretbarer Sonderweg. Bonn liegt bereits heute bei 537 Punkten, Bielefeld seit Jahren bei 480.</p>
<p>Die Linke appelliert zugleich an die Verantwortung von Bund und Land. „Bund und Land übertragen den Kommunen immer neue Aufgaben, finanzieren sie aber nicht auskömmlich. Bielefeld rechnet 2027 mit einem Defizit von 21 Mio. €. Gleichzeitig werden auf Bundesebene Unternehmen steuerlich entlastet, während Städte wie Bielefeld die Folgen vor Ort ausbaden sollen", erklärt Dr. Dirk Schmitz.</p>
<p>Die Linke fordert eine bessere Finanzierung der Kommunen durch Bund und Land nach dem Grundsatz: Wer Leistung bestellt, muss sie auch bezahlen.</p>
<p>„Solange Bund und Land diese Reformen verweigern, werden viele Kommunen gezwungen sein, ihre Einnahmen zu erhöhen. Wer vor Ort jede Erhöhung der Gewinnsteuer von vorneherein ablehnt, muss ehrlich sagen, wo und wie er kürzen will: bei sozialen Angeboten, bei Kultur oder bei der Infrastruktur", so Dr. Dirk Schmitz für die Ratsfraktion Die Linke.</p>
<p>Die Linke beteiligt sich weiter an der Haushaltsdebatte – nicht aber an Arbeitsgruppen, die Kürzungen organisieren, während notwendige Einnahmen ausgeschlossen werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:54:27 +0200</pubDate>
                <title>Haushalt 2027: Die Linke fordert Einnahmen statt Sozialkürzungen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/haushalt-2027-die-linke-fordert-einnahmen-statt-sozialkuerzungen/</link>
                
                <description>Zur Beratung des Haushalts 2027 im Finanz- und Personalausschuss bringt die Ratsfraktion Die Linke einen Änderungsantrag ein. Die Fraktion fordert, dass mindestens die Hälfte des notwendigen Konsolidierungsvolumens durch Mehreinnahmen erreicht wird – statt den Haushalt einseitig über Kürzungen, Sozialabbau und Personalabbau zu sanieren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwaltung geht nach aktuellem Stand von einem Konsolidierungsbedarf von bis zu 100 Millionen Euro jährlich aus. Zugleich zeigen die dargestellten Zahlen, dass die Haushaltskrise wesentlich durch Einnahmeausfälle und steigende Pflichtaufgaben verursacht ist – unter anderem durch Mindererträge bei der Gewerbesteuer, höhere Kosten im ÖPNV, steigende Kita-Kosten und Personalaufwendungen.&nbsp;</p>
<p>„Wer jetzt nur über Kürzungen redet, verschiebt die Lasten auf soziale und kulturelle Angebote, Beschäftigte und die Menschen in der Stadt. Das lehnen wir ab! Bielefeld hat kein Problem auf der Ausgabenseite, sondern ein massives Finanzierungsproblem, das Bund und Land verursacht haben“, erklärt Die Linke.</p>
<p>Konkret fordert Die Linke:</p><ul class="list-normal"><li>eine Erhöhung der Gewerbesteuer um mindestens 50 Hebesatzpunkte auf 530,</li><li>die Einführung einer Beherbergungssteuer („Bettensteuer“) nach dem Vorbild von Münster (mit Ausnahmen für bettenführende Bildungsträger),</li><li>eine transparente Darstellung der sozialen Folgen zu allen Kürzungsvorschlägen. &nbsp;</li></ul><p>Eine Erhöhung der Gewerbesteuer um 50 Hebesatzpunkte könnte nach überschlägiger Rechnung rund 25 bis 30 Millionen Euro jährlich bringen. Zum Vergleich: Die Stadt Bonn liegt bereits heute bei einem Gewerbesteuerhebesatz von 537 Punkten. Eine Erhöhung in Bielefeld wäre also kein Sonderweg, sondern bewegt sich im Rahmen dessen, was Bonn längst beschlossen hat.</p>
<p>Die Linke verweist darauf, dass die kommunale Finanzkrise kein Bielefelder Einzelproblem ist. Fast alle Kommunen leiden seit Jahren unter struktureller Unterfinanzierung. Deshalb fordert Die Linke bundesweit eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, eine wirksame Altschuldenlösung, strikte Konnexität – also: Wer Aufgaben bestellt, muss sie bezahlen – sowie eine gerechtere Steuerpolitik mit stärkerer Besteuerung großer Vermögen und sehr hoher Einkommen.</p>
<p>„Wenn Bund und Land den Kommunen immer neue Aufgaben übertragen, ohne sie ausreichend zu finanzieren, geraten Städte zwangsläufig unter Druck. Deshalb ist zu erwarten, dass auch andere Kommunen ihre Hebesätze deutlich anheben müssen. Bielefeld darf nicht so tun, als ließe sich diese Krise allein durch Kürzungslisten lösen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:46:14 +0200</pubDate>
                <title>Linker Antrag im Stadtrat könnte bald bundesweit Realität werden: Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein möglich</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/linker-antrag-im-stadtrat-koennte-bald-bundesweit-realitaet-werden-entkriminalisierung-des-fahrens-ohne-fahrschein-moeglich/</link>
                
                <description>Die bundesweite Debatte zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein erreicht einen neuen Höhepunkt: Am 16. April 2026 entscheidet der Bundestag über zwei Gesetzentwürfe, die das Fahren ohne Fahrschein nicht länger als Straftat behandeln wollen. Sowohl die Fraktion Die Linke als auch Bündnis 90/Die Grünen haben dafür entsprechende Anträge eingebracht.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für Bielefeld ist diese Entwicklung interessant, denn bereits im Februar 2026 hat die Ratsfraktion Die Linke im Bielefelder Stadtrat einen Antrag eingereicht, der genau diese Richtung einschlug: Die Stadt Bielefeld sollte gemeinsam mit moBiel prüfen, wie das Fahren ohne Fahrschein künftig als Ordnungswidrigkeit statt als Straftat behandelt werden kann. Der Antrag wurde damals in einen Ausschuss überwiesen und erhält nun durch die bundespolitische Entwicklung neue Relevanz.</p>
<p>In der Begründung des Antrags der Linken wurde hervorgehoben, dass die strafrechtliche Sanktion vor allem Menschen trifft, die sich Tickets und erst recht Geldstrafen nicht leisten können. Dass dies bundesweit zur Ersatzfreiheitsstrafe führt, ist unverhältnismäßig und widerspricht dem Grundsatz, dass eine Strafe dem Unrecht angemessen sein muss.</p>
<p>Die Kriminologin Nicole Bögelein (Universität Köln) schätzt, dass jährlich 8.000–9.000 Menschen in Deutschland in Haft landen, weil sie die Geldstrafe für das Fahren ohne Ticket nicht bezahlen können. „Diese Menschen sind überwiegend arm, häufig wohnungslos oder in prekären Lebenslagen. Eine Haftstrafe löst kein einziges Problem, sie verschärft Armut, Isolation und soziale Not. Außerdem haben wir betont, dass die Justiz durch solche Verfahren stark und unnötigerweise belastet wird“, so Dennis Möhlmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken.</p>
<p>Auch bundesweit wird dieser Aspekt inzwischen intensiv diskutiert. Die Linke im Bundestag verweist in ihrem Gesetzentwurf darauf, dass Ersatzfreiheitsstrafen Menschen ins Gefängnis bringen können, obwohl kein Schaden an Personen entsteht und der finanzielle Schaden gering ist.</p>
<p>„Armut ist keine Straftat, und sie darf auch nicht wie eine behandelt werden. Wenn Menschen wegen eines nicht vorhandenen Tickets und wegen der Nichtzahlung der Strafe im Gefängnis landen, zeigt das vor allem eines: dass soziale Ungleichheit immer weiter verschärft wird“, so Dennis Möhlmeier weiter.</p>
<p>„Mit der Bundestagsentscheidung am 16. April könnte ein bundesweiter Kurswechsel eingeleitet werden. Für Bielefeld eröffnet das die Möglichkeit, die von uns angestoßene Debatte wieder aufzunehmen und das diesmal mit deutlich stärkerem Rückenwind aus Berlin!“, so Möhlmeier abschließend.</p>
<p>Wichtig ist: Eine Entkriminalisierung bedeutet nicht, dass Fahren ohne Fahrschein erlaubt wäre. Auch künftig würde es verboten bleiben und – wie bisher – mit einem erhöhten Beförderungsentgelt geahndet werden. Der Unterschied liegt darin, dass Menschen dafür nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Ein vergleichbarer Maßstab gilt bereits im Straßenverkehr: Falschparken ist ebenfalls keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld sanktioniert wird. Die Linke setzt sich darüber hinaus für einen deutlich günstigeren bis perspektivisch kostenfreien öffentlichen Nahverkehr ein, damit Mobilität für alle bezahlbar wird und solche Konflikte gar nicht erst entstehen.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 12:59:07 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke: Bielefelder Klimaziele gefährdet</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-bielefelder-klimaziele-gefaehrdet/</link>
                
                <description>Die Bundesregierung plant, die bisherige Vorgabe von 65 % erneuerbaren Energien beim Einbau neuer Heizungen abzuschaffen und stattdessen eine Quote für „grüne&quot; Brennstoffe wie Biomethan und synthetischen Treibstoff bei Gas- und Ölheizungen einzuführen. Die Stadtwerke Bielefeld weisen auf Anfrage der Linken im Klima- und Umweltausschuss darauf hin, dass diese Gesetzesänderung sowohl das Erreichen der lokalen Klimaziele als auch den zügigen Ausbau der Fernwärme gefährdet.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtwerke Bielefeld schließen sich damit den Bewertungen von Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden an. Laut verschiedener Analysen könnten die geplanten Gesetzesänderungen dazu führen, dass die CO₂-Emissionen im Gebäudebereich bis 2030 nur um 20 % statt der erforderlichen 45 % sinken.</p>
<p>Zusätzlich müssten sowohl bestehende Gaskund:innen als auch Käufer:innen neuer fossiler Heizungen mit deutlichen Mehrkosten rechnen. Das Wuppertal Institut (WI) geht von einer Kostensteigerung von 25 % durch die Grüngasquote aus. Unklar ist, wie die Grüngasquote über das Jahr 2030 hinaus überhaupt erfüllt werden soll.</p>
<p>„Das in der vergangenen Ratsperiode unter rot-grün-roter Mehrheit eingeführte Beratungsangebot zum Heizungstausch unterstützt Bielefelder Bürger:innen dabei, objektive und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. Dieses Angebot muss unbedingt aufrechterhalten bleiben und darf nicht Einsparmaßnahmen zum Opfer fallen", so Carsten Strauch, Mitglied der Linken im Ausschuss für Umwelt und Klima.</p>
<p>„Insgesamt muss allerdings der ‚Heizungsirrsinn' der Bundesregierung unbedingt gestoppt werden."</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 18:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Konversionsstopp gefährdet Wohnraum und Feuerwehr – Bund lässt Bielefeld auf Millionen sitzen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/konversionsstopp-gefaehrdet-wohnraum-und-feuerwehr-bund-laesst-bielefeld-auf-millionen-sitzen/</link>
                
                <description>Der von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verhängte Verkaufsstopp für die ehemaligen Kasernenflächen Rochdale und Catterick entwickelt sich zu einem massiven Problem für die Stadt Bielefeld. Wie aus einer Anfrage der Fraktion Die Linke im Rat hervorgeht, hat die Stadt bereits mehrere Millionen Euro in die Vorbereitung der Konversion investiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Vorleistungen wurden erbracht, um die ehemaligen Kasernenflächen einer sinnvollen zivilen Nutzung zuzuführen. „Bürgerinitiativen haben sich gegründet, es wurden Planungsleistungen vergeben, Gutachten erstellt, Bürgerbeteiligungen durchgeführt, städtebauliche Wettbewerbe organisiert und personelle Ressourcen aufgebaut", erklärt Mark Schäfers, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. „All das und das Engagement so vieler Bielefelderinnen und Bielefelder droht jetzt einfach zu verpuffen."</p>
<p>Die Rückgabe der Flächen an die Stadt war reine Formsache, doch kurz vor Übergabe der Flächen machte die BImA einen Rückzieher. Mit dem Verkaufsstopp auf Bundesebene drohen die Vorleistungen nun ins Leere zu laufen. Besonders kritisch ist dabei, dass laut Verteidigungsministerium keine Entschädigungen für die bereits erbrachten kommunalen Leistungen vorgesehen sind.</p>
<p>Für die Stadt hat das gleich mehrere gravierende Folgen: Zum einen gehen Flächen für den Wohnungsbau verloren. Zum anderen steht ein zentrales Infrastrukturprojekt auf dem Spiel: die geplante Feuerwache Ost. Sollte dieser Standort nicht realisiert werden können, müssten neue Planungen angestoßen werden – mit zusätzlichen Kosten in derzeit nicht bezifferbarer Höhe. Gleichzeitig würde eine erhebliche Lücke im Brandschutz entstehen, da ein alternativer Standort nicht in Sicht ist. „Das ist eine militärische Nutzung auf Kosten der kommunalen Sicherheit und zulasten der Entwicklung dringend benötigten Wohnraums", kritisiert Schäfers.</p>
<p>Die Linke sieht darin ein grundlegendes Problem der aktuellen Finanzpolitik von Bund und Land. Immer wieder werden Aufgaben und Risiken an die Kommunen delegiert, ohne für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen. Bereits zuvor hatte eine Anfrage der Linken auf zusätzliche Belastungen für den städtischen Haushalt in Höhe von rund 20 Millionen Euro allein im Jahr 2025 hingewiesen, die durch nicht gedeckte Aufgaben von Bund und Land entstehen. Die nun drohenden Millionenverluste durch die blockierte Konversion verschärfen diese Situation zusätzlich. „Bund und Land belasten durch ihre Politik die kommunalen Haushalte und drohen dann mit Haushaltssperre, wenn die Kommunen diese Belastungen nicht mehr tragen können", so Schäfers weiter.</p>
<p>Für Die Linke ist klar: Bielefeld braucht die Konversionsflächen dringend. „Weniger Flächen für Wohnungsbau treiben die Mieten weiter nach oben. Das können sich viele Bielefelderinnen und Bielefelder schon heute nicht leisten", warnt Schäfers. Die Linke fordert daher politischen Druck auf die Bundesebene, damit die Konversionsflächen wie geplant entwickelt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Große Mehrheit im Rat unterstützt Resolution der Linken für mehr Lehrpersonal an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/grosse-mehrheit-im-rat-unterstuetzt-resolution-der-linken-fuer-mehr-lehrpersonal-an-foerderschulen-und-im-gemeinsamen-lernen/</link>
                
                <description>Der Rat der Stadt Bielefeld hat in seiner Sitzung am 12. März eine Resolution zur Sicherung der personellen Ausstattung in der sonderpädagogischen Förderung mit großer Mehrheit beschlossen. Die Initiative ging von der Fraktion Die Linke aus. Der Resolution schlossen sich die Fraktionen von CDU und SPD sowie mehrere Einzelvertreter im Rat an.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren steigt der Bedarf an Förderschulplätzen – insbesondere im Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Gleichzeitig fehlt es landesweit an ausreichend Sonderpädagog:innen. Die Folge sind überlastete Schulen, Betreuungs- und Unterrichtsausfälle und allein gelassene Familien, die ihren Kindern nicht die Förderung zukommen lassen können, die dringend notwendig wäre.</p>
<p>„Bereits 2024 mussten Eltern in Bielefeld ihre Kinder teilweise im Gemeinsamen Lernen an Grundschulen anmelden, obwohl sie eine Förderschule für den passenderen Förderort hielten“, so Astrid Lehmann, Mitglied im Rat und im Schul- und Sportausschuss.</p>
<p>Der Schul- und Sportausschuss hat deshalb im Juni 2025 beschlossen, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und ausreichend Plätze an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ zur Verfügung zu stellen. Nachdem deutlich wurde, dass freie Träger den notwendigen Ausbau nicht leisten können, wurde die Stadt von der Bezirksregierung Detmold aufgefordert, eine neue Förderschule in kommunaler Trägerschaft zu errichten.</p>
<p>„Für Die Linke ist allerdings klar: Neue Schulplätze allein lösen das Problem nicht. Allein mit Versetzungen und Abordnungen aus bestehenden Förderschulen oder Schulen des Gemeinsamen Lernens wird diese neue Schule nicht die erforderlichen Qualitätsstandards bieten können und es drohen Unterrichts- und Betreuungskürzungen an anderer Stelle!“, so Astrid Lehmann weiter.</p>
<p>Mit der Resolution fordert der Rat der Stadt Bielefeld die Bezirksregierung Detmold und das Land Nordrhein-Westfalen daher auf, endlich für eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung – an den bestehenden Förderschulen, an Schulen des Gemeinsamen Lernens und an der geplanten neuen Förderschule – zu sorgen.</p>
<p>Gerade Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf sind auf stabile Bildungs- und Betreuungsstrukturen angewiesen. Wer hier Personal einspart, verschärft soziale Ungleichheit und gefährdet gelingende Inklusion.</p>
<p>Die Landesregierung muss ihrer Verpflichtung, ausreichendes Personal für alle Förderorte zur Verfügung zu stellen, endlich nachkommen!</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 14:35:00 +0100</pubDate>
                <title>Stopp des Johannistal-Umbaus missachtet Bürgerbeteiligung und bremst Verkehrswende</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/stopp-des-johannistal-umbaus-missachtet-buergerbeteiligung-und-bremst-verkehrswende/</link>
                
                <description>Der Stopp der Planungen für den Umbau der Straße Johannistal sorgt bei Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Gadderbaum für deutliche Kritik. Nach Auffassung der beiden Fraktionen stellt die Entscheidung nicht nur einen Rückschritt für Verkehrssicherheit und Klimaschutz dar, sondern missachtet auch einen aufwendigen und intensiven Bürgerbeteiligungsprozess.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der ursprüngliche Planungs- und Beschlussprozess war über Jahre hinweg vorbereitet worden und wurde ausdrücklich von einer umfangreichen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger begleitet. In mehreren Veranstaltungen, Gesprächen und Beteiligungsformaten hatten Anwohnerinnen und Anwohner ihre Perspektiven eingebracht. Auf dieser Grundlage wurden die Planungen weiterentwickelt und schließlich politisch beschlossen.<br><br>„Der jetzige Stopp sendet ein problematisches Signal an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich konstruktiv in Planungsprozesse einbringen“, erklären die Fraktionen von Grünen und Linken in der Bezirksvertretung Gadderbaum. „Wer Menschen zur Beteiligung einlädt, ihre Hinweise aufnimmt und daraus einen Beschluss entwickelt, darf diesen Prozess nicht später aus parteipolitischen Gründen einfach wieder kassieren.“ so Kerstin Busch, Bezirksbürgermeisterin in Gadderbaum.<br><br>Die geplante Neuordnung des Straßenraums sollte insbesondere die Situation für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern und Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsarten reduzieren.&nbsp;<br>Gerade in einem dicht besiedelten Bereich wie dem Johannistal seien sichere Wege und eine klare Verkehrsführung dringend notwendig.<br><br>Carsten Strauch, stellv. Bezirksbürgermeister sagt: „Der Beschluss ist ein Rückschritt für eine moderne und sichere Verkehrspolitik in Bielefeld. Wer die Verkehrswende ernst meint, darf konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit und nachhaltige Mobilität nicht blockieren.“<br><br>Grüne und Linke kritisieren zudem, dass mit der jetzigen Entscheidung nicht nur ein wichtiges Infrastrukturprojekt gestoppt wird, sondern auch Vertrauen in demokratische Beteiligungsprozesse beschädigt wird.<br><br>„Bürgerbeteiligung darf kein Feigenblatt sein. Wenn Menschen sich engagieren, Zeit investieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten, muss Politik diese Ergebnisse auch ernst nehmen.“<br><br>Die beiden Fraktionen fordern daher, die Entscheidung nicht als endgültiges Aus für Verbesserungen im Johannistal zu verstehen.&nbsp;<br>Stattdessen müsse schnell ein neuer Anlauf unternommen werden, um die bereits erarbeiteten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung aufzugreifen und die Verkehrssituation vor Ort nachhaltig zu verbessern.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:35:53 +0100</pubDate>
                <title>Geh- und Radweg jetzt sicherer</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/geh-und-radweg-jetzt-sicherer/</link>
                
                <description>Der stark genutzte Geh- und Radweg von der Innenstadt nach Stieghorst, der auf die Freigabe seiner letzten Ausbaustufe wartet, ist an der Elpke-Kreuzung sicherer geworden. Die Linke hat sich in der Bezirksvertretung Stieghorst erfolgreich für Tempo 30 eingesetzt. Das Amt für Verkehr hat positiv geprüft und zweieinhalb Monate nach Beschluss wurden die Schilder aufgestellt. „Damit ist eine Gefahrenquelle beseitigt, vorausgesetzt, Tempo 30 wird beachtet. Radler:innen fahren nun sicherer, wenn sie die Kreuzung passieren“, freut sich Ulrich Lücke, Bezirksvertreter der Linken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
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                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 12:37:46 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke will ein kostenloses Schulticket für alle Bielefelder Schüler:innen </title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-will-ein-kostenloses-schulticket-fuer-alle-bielefelder-schuelerinnen/</link>
                
                <description>Die Linke im Bielefelder Rat fordert die Ratsmitglieder auf, sich für ein kostenloses Schulticket einzusetzen, und erhält wenig Zustimmung. „Ein kostenloses Schulticket schafft Chancengerechtigkeit, entlastet Familien, entzerrt den Berufsverkehr, fördert den öffentlichen Personennahverkehr und trägt so zum Klimaschutz bei&quot;, so Angelika Beier und Dennis Möhlmeier, Fraktionsvorsitzende der Linken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rathaus-Koalition aus CDU und SPD verweist auf die Möglichkeit, ein „vergünstigtes" Deutschland-Ticket für 43 € im Monat kaufen zu können. „Dies ist jedoch in den meisten Fällen überdimensioniert und zudem teuer. Wozu brauchen Grundschulkinder ein Deutschlandticket?", meinen die Fraktionsvorsitzenden.</p>
<p>Laut Angabe der Stadt haben nur 23 % der Schüler:innen einen Anspruch auf das vergünstigte Schulticket mit 12 € Eigenanteil. &nbsp;Etwa 33.500 Schüler:innen gehen leer aus. Besonders für Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende ist die finanzielle Belastung groß. Kinder sind die Leidtragenden.</p>
<p>Ein kostenloses Schulticket entlastet Familien und stärkt den öffentlichen Nahverkehr, weil junge Menschen früh lernen, ihn selbstverständlich zu nutzen. Und es reduziert Verkehr vor Schulen, was wiederum Sicherheit schafft. Weniger Elterntaxis, weniger Stau, weniger Gefahrensituationen. Nicht zuletzt fördert es den Klimaschutz und zeigt, dass wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt investieren. Das ist ein Gewinn für alle.</p>
<p>„Bildung ist ein Grundrecht. Mobilität ist die Voraussetzung dafür. Wenn wir wollen, dass jedes Kind die gleichen Chancen hat, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass jedes Kind sicher, zuverlässig und kostenfrei zur Schule kommt. Das ist soziale Politik im besten Sinne", sind sich die Vertreter:innen der Linken im Rat einig.</p>
<p>Einige Städte und Landkreise haben bereits ein kostenloses Schulticket eingeführt, darunter Hamm in NRW, Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen oder Hamburg, um nur drei Beispiele zu nennen. Das Ticket wird dort sehr stark genutzt. Gerechnet wird mit weniger Verkehrschaos vor Schulen, mit einer spürbaren Entlastung der Haushalte und weniger Verwaltungsaufwand für komplizierte Erstattungsmodelle.</p>
<p>Die Ablehnung im Rat irritiert uns, denn nicht nur die Landeselternschaft der Gymnasien und die Landeselternschaft der integrierten Schulformen, sondern auch die NRW-SPD forderte bereits 2019 ein kostenloses Schulticket. Selbst die Bielefelder CDU stellte damals einen entsprechenden Ratsantrag.</p>
<p>Offenbar hat sich der Wind gedreht. Seit der großen Koalition scheinen die Bedürfnisse der Kinder keine Priorität mehr zu haben.</p>
<p>Die Linke bleibt dran: für einen starken ÖPNV und echte Bildungsgerechtigkeit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:09:00 +0100</pubDate>
                <title>Linke kritisieren Koalitionsvertrag von CDU und SPD: Wolkige Absichten, wenig Konkretes</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/linke-kritisieren-koalitionsvertrag-von-cdu-und-spd-wolkige-absichten-wenig-konkretes/</link>
                
                <description>Aus Perspektive der Linken ist der Koalitionsvertrag von CDU und SPD kein großer Wurf. Von „Fortschritt“, wie im Titel versprochen, kann keine Rede sein. „Wolkige Worte verkünden wünschenswerte Absichten, leider findet sich wenig Konkretes. Die wenigen greifbaren Vorhaben sind entweder schon beschlossen und bereits in Planung bzw. Umsetzung, oder sie sind überwiegend Prüfaufträge“, so Angelika Beier und Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzende der Linken Ratsfraktion.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Autoverkehr gegenüber ÖPNV sowie Fuß- und Radverkehr gleichrangig behandeln will, wird keine Verkehrswende erreichen. Der ÖPNV soll lediglich auf dem bisherigen Niveau erhalten werden.</p>
<p>Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen ist kein Effizienzproblem, sondern ein Finanzierungsproblem – sie lässt sich weder durch Digitalisierung noch durch Aufgabenkritik lösen, sondern nur durch eine bessere Ausstattung durch Land und Bund.</p>
<p>&nbsp;„Besonders kritikwürdig sind der Verzicht auf die geplante Sekundarschule und das Bielefelder Beratungs- und Unterstützungszentrum (BieBUZ) auf dem neu gegründeten Bildungscampus an der Herforder Straße“, ergänzt Astrid Lehmann, Vertreterin der Linken im Sport- und Schulausschuss. Auch das Zugeständnis an die CDU, die Wiedereinführung von Hauptschulen zu prüfen, ist nicht pragmatisch und realitätsbewusst, sondern zeugt von Mut- und Ideenlosigkeit. „Die Bielefelder Schullandschaft braucht keine rückwärtsgewandte Wiederbelebung einer weiteren Schulform zum Aussortieren. Politik braucht vielmehr Rückgrat, Visionen und Tatkraft, um Chancengerechtigkeit zu erreichen und integrierte Systeme wie Sekundar- und Gesamtschulen zu stärken.“</p>
<p>Schleierhaft bleibt zudem, wie in größerem Maße als bisher zusätzlicher bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll. Erfreulich ist jedoch, dass Mieterschutz und Wohnungsaufsicht es in den Koalitionsvertrag geschafft haben. Das offenbart, dass das Engagement der Linken und Druck aus der Bevölkerung Wirkung zeigen. Hier muss die Koalition ihre Versprechungen nun aber auch konsequent umsetzen.</p>
<p>Dass die künftige Ratskoalition bestimmte soziale Errungenschaften beibehalten will, wertet die Linke positiv. „Wir begrüßen das Festhalten an der geplanten Anlaufstelle im Bahnhofsumfeld für Menschen auf der Straße und mit Suchtproblemen, am Bielefeld-Pass-Ticket, Azubi-Wohnheim und nicht zuletzt an mehr öffentlichen Toiletten“, so Angelika Beier und Dennis Möhlmeier, Co-Vorsitzende der Linken Ratsfraktion.</p>
<p>Insgesamt bleibt der Koalitionsvertrag jedoch sozialpolitisch vage: Eine verbindliche Absage an Kürzungen bei freiwilligen Leistungen fehlt ebenso wie ein klares, überprüfbares Bekenntnis zur Tariftreue bei allen durch die Stadt finanzierten Trägern.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-371410</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:36:04 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke: Kälteschutz für Wohnungslose auch tagsüber</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-kaelteschutz-fuer-wohnungslose-auch-tagsueber/</link>
                
                <description>Die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte hat zur Sitzung am 15. Januar 2026 eine Anfrage zum Tagesaufenthalt und Kälteschutz für wohnungslose Menschen eingebracht. Ziel ist eine transparente Darstellung durch die Verwaltung, wie im Winter sichergestellt wird, dass wohnungslose Menschen auch tagsüber Zugang zu beheizten Aufenthaltsmöglichkeiten haben und nicht gezwungen sind, sich über längere Zeit ungeschützt vor der Kälte im Freien aufzuhalten.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtbezirk Mitte ist für Fraktionsmitglied Dirk Schmitz in besonderem Maße von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen, da sich hier ein Großteil der Unterkünfte und Hilfsangebote konzentriert. Gleichzeitig bestehen insbesondere tagsüber Versorgungslücken, da viele Unterkünfte lediglich als Übernachtungsplätze ausgelegt sind und Tagesaufenthalte häufig nur eingeschränkte Öffnungszeiten haben.</p>
<p>Hintergrund der Anfrage sind aktuelle Angaben der Verwaltung, wonach in Bielefeld 628 wohnungs- und obdachlose Menschen erfasst sind, bei gleichzeitig hoher Dunkelziffer. Zudem leben schätzungsweise rund 40 Menschen stadtweit vollständig ohne Hilfsangebote auf der Straße. Dieser Winter zeigt die besondere Gefährdungslage für Wohnungslose. Es besteht für diesen Personenkreis ein erhebliches Gesundheits- und Lebensrisiko.</p>
<p>Mit der Anfrage soll zum einen geklärt werden, welche konkreten Tagesaufenthaltsangebote im Stadtbezirk Mitte zur Verfügung stehen, wie die zeitlichen Lücken zwischen dem morgendlichen Verlassen von Übernachtungsplätzen und den Öffnungszeiten bewertet werden und welche besonderen Maßnahmen für Menschen bestehen, die diese Angebote nicht nutzen können oder wollen.<br>Zum anderen soll über die Anfrage geklärt werden, wo noch kurz- und langfristig nachgesteuert werden muss.</p>]]></content:encoded>
                <category>BI KV Nachrichten (Aktuell)</category><category>BI RF Nachrichten (Aktuelles)</category><category>BI RF Pressemeldung</category>
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                <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:34:39 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke unterstützt Forderung nach kostenlosem ÖPNV‑Winterticket für Schulkinder in Bielefeld</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/die-linke-unterstuetzt-forderung-nach-kostenlosem-oepnv-winterticket-fuer-schulkinder-in-bielefeld/</link>
                
                <description>Die aktuelle Wetterlage zeigt erneut, wie ungleich Mobilität in unserer Stadt verteilt ist. Während Straßen für Autos vergleichsweise schnell geräumt werden, bleiben Fuß- und Radwege länger schwer passierbar. Für viele Kinder bedeutet das: Sie kommen nur schwer oder gar nicht sicher zur Schule. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich die Forderung der &quot;Lobbyisten für Kinder&quot; nach einem kurzfristigen, kostenlosen Winterticket für alle Kinder in Bielefeld - und gehen noch weiter.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für uns ist klar: Mobilität ist ein Grundrecht. Und dieses Grundrecht darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Wir setzen uns deshalb ganzjährig für einen kostenlosen ÖPNV für alle ein, erst recht für Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Aktuell müssen Familien, deren Kinder die Mindestentfernung zur Schule unterschreiten, die Kosten für ein Schülerticket selbst tragen. Ab Januar 2026 sind das mindestens 43 Euro pro Kind - sofern das Ticket rechtzeitig beantragt wurde. Wer die Frist verpasst oder kurzfristig ein Ticket braucht, muss sogar 63 Euro für das reguläre Deutschlandticket zahlen. Das ist ungerecht!</p>
<p>Dabei ist die Lösung so einfach wie logisch: Ein kostenloses Winterticket verursacht kaum zusätzliche Kosten. Die Busse fahren sowieso. Die Infrastruktur ist vorhanden, die Plätze sind da und Mobilität für Kinder zu ermöglichen, kostet die Stadt nur einen Bruchteil dessen, was soziale Ausgrenzung langfristig verursacht.</p>
<p>Die Kontrolle wäre unkompliziert: Kinder ab Klasse 5 bzw. ab 10 Jahren zeigen einfach ihren Bielefelder Schülerausweis vor - fertig. Gleichzeitig steigt die Verkehrssicherheit, unnötige Autofahrten in Form der Eltern-Taxis entfallen, der ÖPNV wird für junge Menschen erfahrbar und selbstverständlich.</p>
<p>Auch der Wegfall der Bargeldzahlung im Bus hat eine Lücke gerissen: Kinder und Jugendliche, die spontan fahren wollen, haben keine Möglichkeit, ein Ticket zu erwerben. Ein geeignetes Kinder- oder Jugendabo gibt es in Bielefeld nicht. Wer selbst zahlen muss, landet sofort bei der teuren deutschlandweiten Schülercard - ein absurdes System, das Familien belastet und Mobilität erschwert.</p>
<p>Wir schließen uns daher der Forderung an: Familien müssen entlastet werden und sichere Mobilität für Kinder muss gewährleistet sein - das kostenlose Winterticket muss schnell kommen! Gleichzeitig bleibt für uns zentral: Ein dauerhaft kostenloser ÖPNV ist ein entscheidender Baustein für eine sozial gerechte Verkehrswende und für den Weg hin zu einem klimafreundlichen, solidarischen Verkehrssystem.</p>]]></content:encoded>
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                <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 15:09:28 +0100</pubDate>
                <title>Linke begrüßt Rückkehr des stündlichen ICE-Halts ab März 2026</title>
                <link>https://www.linksfraktion-bielefeld.de/start/presse/detail/news/linke-begruesst-rueckkehr-des-stuendlichen-ice-halts-ab-maerz-2026/</link>
                
                <description>Die Deutsche Bahn hatte im Jahr 2024 den stündlichen Halt der ICE-Züge in Bielefeld gestrichen. Daraufhin brachte Die Linke gemeinsam mit der Ratskoalition eine Resolution auf den Weg, mit der die Rücknahme dieser Streichungen gefordert wurde. Die Resolution wurde in der Ratssitzung im April mit großer Mehrheit verabschiedet – und zeigt nun Wirkung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir begrüßen ausdrücklich, dass ab März 2026 wieder stündlich ICE-Züge in Bielefeld halten sollen", erklärt Bernd Vollmer, Ratsmitglied der Linken. „Damit erhält die Region ihren zentralen ICE-Halt zurück, der für soziale Teilhabe, Mobilität und Wirtschaft von großer Bedeutung ist."</p>
<p>Bielefeld ist nicht nur ein wichtiger Fernverkehrsbahnhof für rund 340.000 Einwohner*innen, sondern auch ein zentraler Umsteigepunkt für eine Region mit mehr als zwei Millionen Menschen. „Gerade für Ostwestfalen-Lippe ist ein verlässlicher und dichter Fernverkehr unverzichtbar", so Vollmer weiter. „Für die Ratsfraktion Die Linke ist es deshalb besonders wichtig, dass bei Entscheidungen über das Bahnangebot nicht nur einzelne Städte, sondern die Interessen der gesamten Region berücksichtigt werden."</p>
<p>Die Linke erwartet, dass die Deutsche Bahn den Fernverkehrshalt Bielefeld dauerhaft stärkt und künftig auf solche Angebotskürzungen verzichtet.</p>]]></content:encoded>
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