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Augenwischerei der CDU: sozialer Wohnungsbau in Bielefeld liegt brach

Die CDU feiert sich aktuell darin, dass die Landesregierung die Mittel für Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet habe. Damit sei ein wesentlicher Schritt für bezahlbaren Wohnraum auch in Bielefeld getan.

"Die tatsächliche Entwicklung beim Neubau von geförderten Wohnungen in Bielefeld sagt etwas ganz anderes“, erklärt Barbara Schmidt, Fraktionsvorsitzende der Linken im Bielefelder Rat. "So wurden im letzten Jahr hier der Bau von 51 (in Worten einundfünfzig) geförderten Wohnungen bewilligt - ein absoluter Tiefstand der letzten Jahre, obwohl der Bedarf riesig und wachsend ist."

Seit 2012 stellt das Land über 1 Milliarde Euro für den Bau von Sozialwohnungen zur Verfügung. Dieser Betrag wurde aber nie ausgeschöpft. Barbara Schmidt: "Die Gründe dafür liegen auf der Hand: mit dem Bau von gefördertem Wohnraum lässt sich kein Profit machen. Deshalb werden zwar fleißig Eigenheime und frei finanzierte Wohnungen gebaut, aber der Bestand von Sozialwohnungen nimmt ständig ab." Da Private kein Interesse an günstigem Wohnraum haben sieht Die Linke die Stadt in der Pflicht. "Solange die Stadt und auch die städtische Wohnungsgesellschaft BGW den Bau von bezahlbarem Wohnraum Privaten überlassen wird es keine Änderung in der Wohnungsnot geben. Deshalb fordern wir weiterhin: Die Stadt selbst muss bauen und diese Wohnungen dauerhaft im Eigentum behalten. Das ist der einzige Weg, das Problem überhaupt in den Griff zu bekommen."