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Den freien Sonntag erhalten: Beschäftigte stärken statt völliger Entgrenzung!

In letzter Zeit sind immer wieder Stimmen laut geworden, die wegen der Corona-Pandemie die Sonntagsruhe bis zum Ende des Jahres aussetzen wollen. So soll verkaufsoffenen Sonntagen der Weg frei gemacht werden. Die LINKE, wie auch die Gewerkschaft ver.di, lehnt verkaufsoffene Sonntage grundsätzlich ab. „Die Corona-Krise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten im Handel ausgetragen werden“, fordert Peter Ridder-Wilkens, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat, „Statt verkaufsoffener Sonntage brauchen wir eine bessere Bezahlung und eine Arbeitszeit, die zum Leben passt“, so Ridder-Wilkens weiter.

Zudem gibt es rechtliche Bedenken. So hat das Berliner Verwaltungsgericht erst im letzten Jahr mehrere verkaufsoffene Sonntage für rechtswidrig erklärt. „Bloße wirtschaftliche Umsatzinteressen reichen für ein Aussetzen der Sonntagsruhe nicht aus. Wir werden auch weiterhin gegen jede Sonntagsöffnung stimmen“, bekräftigt Brigitte Stelze, stellvertretende Fraktionsvorsitzende die Haltung der LINKEN. Für DIE LINKE gehört der Sonntag den Kindern, Familien und Freunden. Er ist in der verdichteten Arbeit von heute außerdem wichtiger denn je als Tag der Erholung.