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Bereich der geplanten Endhaltestelle der Linie 4 an der Dürerstraße-Ecke Schlosshofstraße

LINKE fordert Studie zum Ringschluss Linie 3 mit 4 jetzt

Die Verlängerung der Stadtbahn-Linie 4 bis zur Dürerstraße ist aktuell in der finalen Planung. Bereits in den Studien zu moBiel2030 war der Ringschluss der Linie 4 mit der Linie 3 enthalten. Die Bezirksvertretung in Dornberg hatte seinerzeit die Verlängerung nicht nur bis zum Campus-Nord, sondern bis zur Dürerstraße beschlossen.

Eigentlich wollte man damals schon die Weiterführung über die Dürerstraße. Sowohl in der Diskussion um das Ortsteilentwicklungskonzept als auch im Rahmen des Nahverkehrsplans hat die Bezirksvertretung die Weiterführung über die Dürerstraße in Richtung Linie 3 mehrfach bekräftigt.

„Als Bezirksvertreter in Dornberg habe ich diese Verbindung immer befürwortet“, so Bernd Vollmer, Ratsmitglied und Bezirksvertreter in Dornberg, „kritisch aus fachlichen Gründen war immer der Bogen durch schützenswerte Bereiche des Babenhauser Bachs.“ Die Koalition hatte erst im Stadtentwicklungsausschuss vom März eine Machbarkeitsstudie für den Ringschluss auf den Weg gebracht. Aus Sicht der LINKEN ist diese Machbarkeitsstudie lange überfällig und muss endlich auch umgesetzt werden. „Dass die Verlängerung der Linie 4 bisher unter keinem guten Stern stand, liegt nicht in der Verantwortung der Politik“, so Bernd Vollmer weiter, „bisher war der Ausbau des Stadtbahnsystems nicht unbedingt ein bevorzugtes Projekt der Verwaltung.“ Hier erwartet DIE LINKE eine Verbesserung der Situation durch den neuen Dezernenten.

Der Lückenschluss hat für DIE LINKE eine Reihe von Vorteilen für das System Stadtbahn. Insbesondere lassen sich die beiden nördlichen Streckenäste bei Störungen im Tunnel weiterbetreiben. Die hohe Auslastung der Linie 4 insbesondere zu Vorlesungsbeginn kann mit Fahrten der Linie 3 zur Universität aufgehoben werden. Zudem verbessert sich damit auch die Nordanbindung der Universität und Fachhochschule. Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass sowohl die Medizinische Fakultät als auch der geplante Erweiterungsbau der Fachhochschule die Anzahl der Nutzenden weiter steigen lässt.