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Foto von Wendy Wei von Pexels

Nachtmanager*in für Bielefelds Nachtleben

Ratskoalition SPD, Grüne und LINKE: Bielefeld soll eine*n Nachtmanager:in bekommen, um zwischen den Interessensgruppen des Nachtlebens zu vermitteln. Der Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss hat die Stadtverwaltung bei seiner Sitzung am Donnerstag beauftragt, die Einrichtung einer solchen Stelle zu prüfen.

Gastronomie, Kulturschaffende, Clubbetreibende aber auch Jugendliche und junge Erwachsenen leiden seit langem unter den notwendigen pandemiebedingten Einschränkungen. Ein Nachtmanager soll Bielefelds breites und vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot und Nachtleben fördern, zwischen Interessen vermitteln und so Konflikten vorzubeugen.

„Ein Nachtmanager weiß genau, wie das Nachtleben in Bielefeld aussieht und kann die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der ‚Nachtbürger*innen‘ besser vertreten und bei Problemen unterstützen", sagt Jens Julkowski-Keppler, Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion. Die Stelle soll nach der Prüfung bei der Stadtverwaltung angesiedelt werden. 

„Er oder sie soll Ansprechperson und Moderation zugleich sein und ist der direkte Draht zur Verwaltung“, ergänzt Prof. Dr. Riza Öztürk, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

„Wir begrüßen den Prüfauftrag, denn die Funktion eine*r Nachtmanger*in ist sicher sinnvoll, um den nächtlichen Konfliktlagen zu begegnen. Wir glauben aber, dass dies ein Team braucht“, ergänzt Bernd Vollmer, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE

Um all das zu gewährleisten gehört auch der Austausch mit Anwohner:innen sowie Sicherheits- und Ordnungsdiensten zu den wichtigen Aufgaben einer Nachtmanagerin. In die Vorbereitung der Stelle sollen die Erfahrungen anderer Städte sowie Gespräche mit Veranstalter:innen, dem Bielefelder Jugendring, dem Sozial- und Kriminalpräventiven Rat und den Bielefelder Streetworkern einfließen.