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Die LINKE fordert nachdrücklich externe Experten für die Schulentwicklung

Die Bielefelder Schulverwaltung erstellt seit Jahren keine systematische Schulentwicklungsplanung mehr. Das entsprechende Personal ist schon lange nicht mehr vorhanden.

Vor mehr als einem Jahr gab es daher einen politisch einstimmigen Beschluss, einen neuen Schulentwicklungsplan aufzustellen. Seit dem ist wenig passiert. In der wichtigen Zukunftsfrage für die Stadt – Bildung – ist nur über Stillstand zu berichten. Die Verwaltung hatte eine externe Ausschreibung verworfen. Die LINKEN fordern noch einmal, es muss externer Sachverstand mit wissenschaftlichem Knowhow hinzugezogen werden. Eine Stadt, die Wissenschaftsstadt sein möchte, muss auch die vor Ort vorhandene Kompetenz nutzen.

„Die Universität hat eine Fakultät für Erziehungswissenschaften", so Bernd Schatschneider, schulpolitischer Sprecher der LINKEN, „dort ist die notwendige Expertise vorhanden."

Grundsätzlich für den Aufgabenschwerpunkt eigenes Personal einzustellen, ist für die LINKEN ein durchaus positiver Weg. Doch schnelle notwendige Lösungen sind so nicht möglich. „Neue Mitarbeiter müssen sich erst in die Besonderheiten der Bielefelder Schullandschaft einarbeiten", so Schatschneider weiter. Die LINKE möchte bei den vielen im Schulbereich vorhandenen Kapazitätsproblemen eine kurzfristige Lösung. Der schnellste Weg führt dabei zur Universität.

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