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Die Linke fordert Umsetzung des beschlossenen Partizipationsprozesses

Anlässlich des Rohbaufestes der neuen Martin-Niemöller-Gesamtschule (MNG) in Schildesche würdigt Die Linke den Baufortschritt. „Der Rohbau der neuen Martin-Niemöller-Gesamtschule zeigt: Schildesche bekommt eine Schule, die dem Stadtteil und den Schüler:innen langfristig eine zukunftsfähige Bildung verspricht.“ sagt Astrid Lehmann, Mitglied im Schul- und Sportausschuss.

Gleichzeitig kritisiert Die Linke, dass es in der Frage der Nachnutzung des Geländes an der Apfelstraße 201 keine Fortschritte gibt. Im Mai 2025 beschloss die Bezirksvertretung Schildesche einen Partizipationsprozess unter dem Titel „Mach mit!“, um einen breiten Konsens in der Bevölkerung zu erzielen. Eine im März 2026 von Linken, Grünen und SPD gemeinsam gestellte Sachstandsanfrage bleibt auch ein halbes Jahr später von der Verwaltung unbeantwortet. „Was wir seit Jahren nicht wollen, ist, dass das frei werdende Gelände für Hochpreiswohnungen an Investoren verkauft wird. Das Gelände soll für kommunale Zwecke genutzt werden.“, so Hartwig Hawerkamp, Vorsitzender der Linksfraktion der Bezirksvertretung Schildesche.

Zur Historie: Der Rat beschloss im November 2018 den Schulneubau auf beiden Grundstücksteilen. Die Linke hatte sich dafür eingesetzt, Alternativen wie Umbau, Teilabriss oder Weiterbauen im Bestand stärker zu prüfen. Das galt auch deshalb, weil der Bau der 1970er-Jahre von Fachleuten als denkmalwürdig eingestuft worden war. Der Architekt der alten MNG, Prof. Parade, hat den Umbau ebenfalls für sinnvoll gehalten, weil die Beton-Skelett-Bauweise dies ausdrücklich als Möglichkeit beinhaltete. Nach dem Ratsbeschluss ging es der Linken darum, die beschlossene Lösung so gut wie möglich umzusetzen. Dazu zählen sichere Schulwege, eine gute Stadtbahnanbindung und attraktive Außenflächen. Besonders der Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler an der viel befahrenen Straße „An der Reegt“ wird nur unzureichend Rechnung getragen. Dieses Problem wäre mit einer baulichen Lösung an nur einem der Standorte nicht aufgetreten.
 

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