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Strothbachwald endlich unter Naturschutz stellen

DIE LINKE unterstützt den Antrag der Stadtverwaltung, den Strothbachwald endlich auch im Flächennutzungsplan und im Bebauungsplan unter Naturschutz zu stellen. Bernd Vollmer untermauerte die Position der LINKEN noch einmal umfangreich im Stadtentwicklungsausschuss:

„Der Fehler der Umsiedlung wurde bereits Ende der 80er Jahre gemacht, als der Firma Wahl & Co die Flächen in Sennestadt angeboten wurde. Es waren CDU, BfB und FDP, die 1994 den Landschaftsplan Senne mit dem Naturschutzstatus des Strothbachwaldes beschlossen hatten. Bereits 2011 wurde Wahl & Co auf die Probleme einer Erweiterung in Richtung Strothbachwald aufmerksam gemacht. Dass das Unternehmen Angebote der Stadt für alternative Erweiterungsflächen verworfen hatte und stattdessen einen Weggang aus Bielefeld angekündigte hatte, spricht nicht gerade für das Unternehmen."

Die LINKE hatte bereits 2014 in der Bezirksvertretung Sennestadt den Antrag gestellt, den Naturschutzstatus des Strothbachwaldes zu sichern. Bei der folgenden Diskussion zum Aufstellungsbeschluss NSG Strothbachwald im Stadtentwicklungsausschuss im Frühjahr 2015 hatte Bernd Vollmer bereits darauf hingewiesen, dass für einen Logistiker nicht ohne weiteres alternative Flächen in OWL zur Verfügung stehen. Außerdem ist es dringend notwendig, für den Klimaschutz die existierenden Logistikkonzepte zu überdenken.

Immerhin liegt das Unternehmen direkt an der Bahnstrecke Bielefeld – Paderborn. Dieses war ein Hauptargument für die Wahl des Geländes vor rund 40 Jahren. Damit aber wäre der Standort geeignet, Alternativen zum Lkw-Verkehr auf der Straße zu entwickeln und die Schiene in den Blick zu nehmen. Klimaschutz muss für jeden gelten und darf beim Schutz von erhaltenswerter Natur nicht aufhören.