Die Linke gratuliert: 75 Jahre BGW in Bielefeld
Kommunale Wohnungsgesellschaften sind ein unverzichtbarer Bestandteil städtischer Daseinsvorsorge. Sie tragen dazu bei, bezahlbaren Wohnraum zu sichern und neuen zu schaffen. Die Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen (BGW) ist seit 1950 in Bielefeld aktiv und verfügt heute über rund 12.000 Wohnungen.
Auch wenn das viel erscheint, ist es aus Sicht der Linken noch nicht ausreichend, um die steigenden Mieten in Bielefeld abzudämpfen. Deshalb hat Die Linke die BGW bei ihren Projektplanungen unterstützt, damit in den kommenden Jahren weitere Wohnungen entstehen können.
Die Linke hat sich außerdem politisch dafür eingesetzt, dass die Gewinne der BGW in der Gesellschaft verbleiben – um sie gezielt in die Modernisierung des Wohnungsbestands und in den Neubau zu investieren. Die Linke wird sich weiterhin dafür stark machen, dass dieses Prinzip erhalten bleibt.
Positiv ist, dass die BGW bei Neubauprojekten regelmäßig einen Anteil von 50 % geförderten Wohnraums realisiert. Die dadurch mögliche Mischkalkulation mit frei finanzierten Wohnungen hält auch deren Mieten im Rahmen.
Ein besonders gelungenes Beispiel ist das neue Wohnhaus für Auszubildende und Studierende am Lipper Hellweg – ein Projekt, das Die Linke ausdrücklich begrüßt. Wir setzen uns dafür ein, dass ein weiteres Azubi-Wohnprojekt in Bielefeld umgesetzt werden kann.
Sorgen bereitet uns hingegen die Zukunft des erfolgreichen Bielefelder Modells, des Angebots an senior*innengerechten Wohnen im Quartier mit Pflege- und Freizeitangeboten. Statt eines Rückbaus braucht es aus Sicht der Linken einen deutlichen Ausbau dieses Angebots für ältere Menschen in unserer Stadt.
Die Linke gratuliert der BGW herzlich zum 75-jährigen Bestehen und wünscht weiterhin viel Erfolg. Wir werden die BGW auch künftig konstruktiv begleiten und unterstützen.

